Diese invasive Art, wissenschaftlich bekannt als "Zeus faber", ist ein Raubfisch mit scharfen Zähnen und einem unersättlichen Appetit. Es ist seit mindestens 2005 in griechischen Gewässern vorhanden, hat jedoch in den letzten Jahren aufgrund seiner Auswirkungen auf die lokale Fischerei zunehmende Aufmerksamkeit erhalten. Der silberne Wangen Toadfish, der als ungenießbar und schädlich für die Meeresökosysteme gilt, verursacht jetzt eine erhebliche finanzielle Belastung für Fischer, die sich auf traditionelle Fangmethoden für ihren Lebensunterhalt verlassen.
Laut Berichten des Hellenischen Zentrums für Meeresforschung verlieren kretische Fischer jährlich durchschnittlich 6.500 € pro Schiff aufgrund der Raubtiere, wobei einige Verluste von bis zu 8.000 € berichten. Diese Zahlen repräsentieren bis zu 30% ihres gesamten jährlichen Einkommens. Fischer beschreiben, wie diese invasiven Kreaturen ihre Fischernetze durchbrechen und einheimische Fische wie Rotmüller verzehren, bevor sie beschädigte Ausrüstung zurücklassen.
Er beschrieb die Schäden an seinen Netzen, die vor wenigen Wochen repariert worden waren, als verheerend.
Das Problem ist nicht für alle Regionen neu. In Zypern wurde eine ähnliche Initiative eingeführt, bei der Fischer für den Fang von Froschfischen bezahlt wurden, zunächst mit 3 € pro Kilogramm, später auf 4,73 € erhöht. Experten warnen jedoch, dass solche Programme die Gesamtpopulation von Froschfischen nicht signifikant reduzieren können, da sie sehr anpassungsfähig und in der Lage sind, sich schnell zu vermehren.
Der Klimawandel spielt eine entscheidende Rolle bei der Verschärfung des Problems. Die steigenden Meerestemperaturen haben zur Ausweitung des Verbreitungsbereichs des Froschfisches beigetragen, so dass er in Gebieten gedeihen kann, die zuvor für sein Überleben ungeeignet waren. Infolgedessen werden auch andere nichtheimische Arten wie Trompetenfisch, Löwenfisch und Rotmeer-Mullets in kretischen Gewässern beobachtet. Diese invasiven Arten konkurrieren mit heimischen Fischen um Ressourcen und stören so das empfindliche Gleichgewicht der marinen Ökosysteme weiter.
Einige, wie Konstantinos Tzivelakis, ein Fischer der dritten Generation, erinnern sich, als sie 2003 zum ersten Mal auf den Froschfisch stießen. Damals waren sie sich nicht sicher, was sie gefangen hatten, und es bedurfte der Intervention von Meeresforschern, um die Art als potenziell giftigen und schädlichen Eindringling zu identifizieren. Seitdem hat das Vorhandensein von Froschfisch zu einem spürbaren Rückgang bestimmter Fischpopulationen geführt, darunter Barbounia und Tintenfisch, die kommerziell rentabler sind.
Als Reaktion auf die Krise hat die griechische Regierung ein Pilotprogramm ins Leben gerufen, das den Fischern bis zu 5,33 Euro pro Kilogramm für jeden gefangenen Krötenfisch anbietet.
Da sich die Situation weiter entwickelt, wachsen die Bedenken über die möglichen Auswirkungen auf den Tourismus, einen lebenswichtigen Sektor für Küstengemeinden. Einige Fischer befürchten, dass die Verschlechterung des Meereslebens die Touristen abschrecken und ihre wirtschaftliche Stabilität weiter bedrohen könnte. Mit steigenden Meerestemperaturen und anhaltenden Umweltveränderungen dürfte sich der Kampf gegen invasive Arten wie den Froschfisch in den kommenden Jahren verschärfen. Im Moment liegt der Fokus jedoch weiterhin darauf, Wege zu finden, den Schaden zu mindern und gleichzeitig die Lebensgrundlage derjenigen zu unterstützen, die vom Meer abhängig sind.
2 Berichte
ekathimerini.comUnabhängigMittevor 4 Tagen Krötenfisch verschlingt einen Teil des Einkommens der FischerDer Artikel befasst sich mit den Auswirkungen des invasiven Silberwangenkrötenfisches auf kretische Fischer, die erhebliche finanzielle Verluste aufgrund der Beschädigung ihrer Netze und des Verzehrs einheimischer Arten wie des roten Mullens berichten. Die griechische Regierung hat ein Pilotprogramm eingeführt, das den Fischern bis zu 5,33 € pro Kilogramm für den Fang von Krötenfisch bietet, obwohl ähnliche Programme in Zypern und der Türkei nur begrenzte Erfolge bei der Verringerung der Populationen erzielt haben. Eine Studie des Hellenic Center for Marine Research schätzt, dass die Fischer jährlich durchschnittlich 6.500 € pro Schiff verlieren, wobei einige bis zu 8.000 € verlieren. Forscher warnen davor, dass die steigenden Meerestemperaturen im Zusammenhang mit dem Klimawandel die Reichweite des Krötenfisches wahrscheinlich erhöhen und das Problem verschärfen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel informiert über eine Regierungsinitiative zur Bewältigung eines Umweltproblems, das die Fischer betrifft, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.
KathimeriniUnabhängigMittevor 4 Tagen Fischer in Kenia: Wir leben seit 20 Jahren mit dem HasenkopfDer Artikel behandelt die Auswirkungen der invasiven Spezies "lagoképhalo" (eine Art Fisch mit scharfen Zähnen) auf die örtlichen Fischer in Ierapetra, Kreta. Fischer wie Nikolaos Dorgiakhs beschreiben, wie diese Fische ihre Netze zerstört haben, indem sie die gefangenen Fische aßen, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führte. Das Problem besteht seit mindestens 2005, aber erst vor kurzem haben die griechischen Behörden das Problem anerkannt. Der Lagoképhalo hat einen dramatischen Rückgang der Fischbestände verursacht, insbesondere kommerziell wertvolle Arten wie Barbounia und Koutsomouras, die fast verschwunden sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation aus der Perspektive der lokalen Fischer und enthält Zitate von ihnen sowie Informationen des lokalen Fischereiverbandes.
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