Der Afrikanische Demokratische Kongress (ADC) beschuldigt die Regierung von Präsident Bola Tinubu der politisch motivierten Inhaftierung des ehemaligen Gouverneurs des Bundesstaates Kaduna, Nasir el-Rufai, mit dem Ziel, seine Teilnahme an den Parlamentswahlen 2027 zu verhindern. El-Rufai steht derzeit vor mehreren Anklagen, darunter rechtswidriges Abhören von Kommunikationen und Korruption, wobei sein Kautionsantrag kürzlich abgelehnt wurde. ADC-Sprecher Bolaji Abdullahi behauptet, dass die Inhaftierung nicht auf rechtlichen Gründen beruht, sondern die Opposition unterdrücken soll, indem El-Rufai aus dem Wahlprozess ausgeschlossen wird. Er hebt El-Rufais Rolle bei der Mobilisierung der Unterstützung des Nordens für Tinubu im Jahr 2023 hervor und äußert Bedenken hinsichtlich der Gesundheit von El-Rufai und warnt, dass Tinubu zur Verantwortung gezogen werden könnte, wenn ihm während seiner Inhaftierung etwas passiert.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Inhaftierung von El-Rufai als eine politisch motivierte Handlung der regierenden APC-Regierung und betont die Unterdrückung der Opposition durch legale Mittel.



