Ein Luftangriff des kolumbianischen Militärs auf eine Drogenhändler-Rebellengruppe führte laut Behörden zum Tod von drei Minderjährigen. Die Operation, die am 27. August im südlichen Guaviare-Departement stattfand, war die tödlichste seit dem Amtsantritt von Präsident Abelardo de la Espriella. Das Nationale Institut für Rechtsmedizin und Gerichtsmedizin bestätigte zehn Todesopfer, drei davon Minderjährige im Alter von 15 und 16 Jahren. De la Espriella, ein rechtsgerichteter Führer, der mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump verbunden ist, hat Militäroperationen gegen bewaffnete Gruppen intensiviert. Inzwischen hebt ein Bericht von Human Rights Watch einen Anstieg der Rekrutierung von Kindern durch bewaffnete Gruppen in Kolumbien hervor, wobei mindestens 1.500 Kinder seit 2021 rekrutiert wurden, wobei 625 Fälle im Jahr 2024 gemeldet wurden. Der Bericht schreibt diesen Trend der Nutzung von Social-Media-Plattformen und TikTok zu, die angeblich Inhalte förderten, sich gewalttätigen Gruppen anzuschließen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die militärischen Aktionen unter Präsident de la Espriella als notwendig und gerechtfertigt und betont seine rechtsextreme Ausrichtung und seine aggressive Haltung gegenüber bewaffneten Gruppen.





