Rahul Gandhi, der Oppositionsführer in der Lok Sabha und Kongressmitglied, antwortete scharf auf eine Frage eines Reporters über eine Pressekonferenz, die von den Familien der bei den Studentenprotesten in Jantar Mantar verletzten Polizeibeamten abgehalten wurde. Am Freitag wurde der Kongressführer vor dem Parlamentsgebäude gebeten, sich zu der Versammlung zu äußern, bei der die Angehörigen der verletzten Beamten ihre Erfahrungen teilten und Gerechtigkeit forderten.
Ein Familienmitglied, die Tochter eines verletzten Unterinspektors, erzählte, wie ihr Vater von einem Mob gezogen und in der Nähe der Jantar Mantar-Bühne fast gelyncht wurde. Sie erklärte, dass er fast vier Stunden lang im Krankenhaus bewusstlos blieb, bevor er wieder zu Bewusstsein kam. Dieser Bericht unterstreicht die Schwere der Situation und die persönliche Qual der betroffenen Familien. Andere Verwandte betonten, dass die Gewalt nicht von echten Studentenprotestierenden, sondern von Personen im Auftrag politischer Gruppen verursacht wurde.
Sie beschuldigten die BJP, "Schläger" zu schicken, um die Demonstrationen zu stören und die Legitimität der Proteste zu untergraben. Diese Behauptungen stimmen mit breiteren Erzählungen überein, die unter Oppositionsparteien zirkulieren, was darauf hindeutet, dass der Staatsapparat manipuliert wurde, um Andersdenkende zu unterdrücken. Die Familien forderten auch Rechenschaftspflicht und drängten darauf, dass die Verantwortlichen für die Gewalt vor Gericht gestellt werden, während sichergestellt wird, dass legitime Studenten nicht unfair angegriffen werden.
Am Donnerstag forderte er die Bildung eines hochrangigen Ausschusses unter Aufsicht des Obersten Gerichtshofs, um die Vorfälle zu untersuchen. Diese Forderung folgt auf seine früheren Kritiken an der Zentralregierung, einschließlich direkter Vorwürfe gegen Premierminister Narendra Modi und Innenminister Amit Shah. In einem Social-Media-Beitrag behauptete Gandhi, dass die Behörden junge Aktivisten einschüchtern und warnen, dass solche Taktiken die Jugend der Nation entfremden könnten.
In der gleichen Weise kündigte der Kongress-Abgeordnete KC Venugopal Pläne an, einen Bevorzugungsantrag gegen den Union Minister Jitendra Singh einzureichen, indem er ihn beschuldigte, das Haus in die Irre geführt zu haben, indem er behauptete, dass während der Proteste keine Schüsse aufgetreten seien. Diese rechtlichen Herausforderungen spiegeln die zunehmende Kluft zwischen regierenden und oppositionellen Fraktionen wider, wobei jede Seite parlamentarische Verfahren nutzt, um ihre Erzählung durchzusetzen.
Abhijeet Dipke, Gründer der CJP, äußerte sich solidarisch mit den Beamten und kritisierte die Regierung für ihr Versagen, friedliche Demonstranten zu schützen. Er argumentierte, dass die Gewalt von BJP-verbundenen Akteuren statt von echten Demonstranten orchestriert wurde, was die Wahrnehmung verstärkt, dass der Staat als Werkzeug der politischen Unterdrückung verwendet wird. Darüber hinaus forderte die Rechtsanwältin und Sprecherin der CJP, Ratna Singh, eine größere Sichtbarkeit für die Demonstranten und ihre Familien und drückte die Hoffnung aus, dass 1.000 verletzte Teilnehmer eine Pressekonferenz abhalten könnten, um ihre Erfahrungen zu teilen.
Ihre Kommentare belegen den wachsenden Druck auf die Regierung, die Beschwerden aller Interessengruppen anzugehen, nicht nur derjenigen, die mit der regierenden Partei verbunden sind. Während sich die Situation entwickelt, bleibt der Fokus auf der Notwendigkeit von Transparenz und Rechenschaftspflicht. Mit laufenden Rechtskämpfen, öffentlichem Ärger und Forderungen nach Reformen prägen die Ereignisse rund um die Jantar Mantar-Proteste weiterhin die politische Landschaft in Indien. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen werden wahrscheinlich die Entwicklung des öffentlichen Diskurses und der institutionellen Reaktionen auf Dissens in den kommenden Monaten bestimmen.
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