Die US-Regierung hat eine umfassende Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) gestartet, in der behauptet wird, dass er eine "unerträgliche Bedrohung für die US-Souveränität" darstellt. Dies beinhaltet potenzielle Sanktionen und Bemühungen, andere Länder unter Druck zu setzen, sich vom ICC zurückzuziehen und die finanzielle Unterstützung einzustellen. Die Kampagne wurde von der Trump-Regierung angekündigt, wobei Außenminister Marco Rubio die Aktionen des ICC als eine Form der Kriegsführung gegen die USA bezeichnete, die rechtliche Rahmenbedingungen und nicht militärische Gewalt einsetzt. Die USA haben zuvor Vermögensanforderungen und Reiseverbote für ICC-Beamte verhängt, die mit Haftbefehlen gegen israelische Führer in Verbindung stehen, konzentrieren sich aber jetzt auf breitere systematische Herausforderungen für die Autorität des ICC. Das Außenministerium behauptet, dass der ICC amerikanisches Personal verfolgen will, was US-Präsidenten historisch bestritten. Die USA haben den ICC-Gründungsvertrag nicht ratifiziert und lehnen die amerikanische Gerichtsbarkeit über ihre Interessen ab.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den IStGH als eine direkte Bedrohung für die Souveränität der USA und stellt seine rechtliche Autorität als illegitim dar.




