Eine neue Studie, die in Scientific Reports veröffentlicht wurde, hebt die wachsende Bedrohung durch Waldbrände für Amerikas historische Sehenswürdigkeiten hervor. Forscher des National Center for Ecological Analysis and Synthesis der UC Santa Barbara führten die erste landesweite Bewertung der Waldbrandrisiken für Kulturerbestätten durch. Sie analysierten über 100.000 im National Register of Historic Places aufgeführte Stätten und fanden heraus, dass mehr als die Hälfte einer messbaren Wildbrandbelastung ausgesetzt sind, wobei 3.446 einem schweren Risiko ausgesetzt sind. Die Studie stellt fest, dass Gebäude und historische Viertel, die 90% der aufgeführten Ressourcen ausmachen, aufgrund ihrer untrennbaren Verbindung zum Kulturerbe besonders gefährdet sind. Wichtige Ergebnisse zeigen höhere Risikokonzentrationen im Westen der USA, in Oklahoma, Arkansas und an der Südostküste, wobei der Klimawandel die Brandgefahren in zuvor risikoarmen Gebieten erhöhen dürfte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine sachliche Analyse der Gefahren von Waldbränden für historische Stätten ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen vor.





