In dem Artikel wird das jüngste Konzert von Marko Perković Thompson in Vukovar diskutiert und eine Veränderung der öffentlichen Reaktion im Vergleich zu den Vorjahren festgestellt. Thompson's Auftritte, die einst umstritten waren und mit Protesten begegneten, erfahren jetzt weniger Widerstand, teilweise aufgrund politischer Veränderungen und der Normalisierung seiner nationalistischen Rhetorik. Analysten vermuten, dass sich die rechte politische Landschaft entwickelt hat, wobei Persönlichkeiten wie Premierminister Andrej Plenković sich mit nationalistischen Gefühlen ausrichten und die Notwendigkeit für Aktivismus auf Straßenebene reduzieren. Der Artikel kritisiert Thompsons fortgesetzte Förderung der Ustasha-Ideologie, die der offiziellen Erzählung der Gründung Kroatiens während des Heimatkriegs widerspricht. Trotzdem besuchen viele immer noch seine Konzerte, die auf seine provokanten Texte und historischen Bezüge zurückzuführen sind.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt Thompsons Handlungen als eine Form des "freien Ustasha"-Ausdrucks und kritisiert sie als falsche Erzählung und eine Beleidigung für Kroatien und die Kroaten.





