Thiago Ávila, ein brasilianischer Aktivist, der international für sein Engagement in humanitären Missionen zugunsten Palästinas bekannt ist, hat kürzlich seine Kandidatur für den brasilianischen Bundeskongress angekündigt. 1986 in Brasilia geboren, hat Ávila eine bedeutende Karriere sowohl im privaten als auch im Aktivismus aufgebaut. Er hat einen Abschluss in Kommunikation gemacht und 2009 Globalvisa gegründet, eine Gesellschaft, die sich auf Dienstleistungen für Visa und internationale Dokumentation spezialisiert hat.
Ávila hat verschiedene Anliegen unterstützt, darunter die Befreiung des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Lula da Silva, die Forderungen der indigenen Bevölkerung und Initiativen zur Solidarität mit Kuba. In Brasilien hat er die Bewegung Bem Viver mitgegründet, die darauf abzielt, eine globale ökosozialistische Alternative zu schaffen, die von indigenen Andenphilosophien inspiriert ist. Seit September 2023 hat er einen großen Teil seiner Aktivitäten auf die palästinensische Sache konzentriert und Initiativen zur Schaffung eines permanenten humanitären Korridors nach Gaza organisiert und unterstützt.
Er beteiligte sich an einer Mobilisierung in Ägypten, um die Öffnung des Rafah-Durchgangs zu fordern, und verfolgte die Vorbereitungen für Missionen der Freiheitsflotte in der Türkei und in anderen Ländern der Region.
Im Jahr 2024 nahm Ávila am Internationalen Gipfel über Gaza in Teheran teil, wo er Aktivisten und institutionelle Vertreter traf. Während der Veranstaltung erhielt er eine Anerkennung von der iranischen Botschaft in Brasilia für seine Kommunikationsaktivitäten und Solidarität mit dem palästinensischen Volk.
Thiago Ávila wurde weltweit bekannt, hauptsächlich durch seine Teilnahme an Seeschifffahrten, die Gaza mit Hilfsgütern versorgen sollten. Im Juni 2025 ging er zusammen mit Greta Thunberg und der EU-Abgeordneten Rima Hassan an Bord des Schiffes Madleen, das zur Freiheitsflotte gehörte und an einer humanitären Mission in Catania teilgenommen hatte. Das Schiff, das nach Gaza fuhr, wurde von der israelischen Marine im Mittelmeer abgefangen und zum Hafen von Ashdod gebracht, wo Ávila und die anderen Aktivisten verhaftet wurden.
Il rilascio fu ottenuto solo grazie all'intervento del consolato brasiliano, der ihm erlaubte, nach Brasilien zurückzukehren.
Seine zweite Verhaftung in Israel erregte große internationale Aufmerksamkeit, insbesondere nach der Verbreitung eines Briefes, den Ávila an seinen Anwalt geschrieben und an seine Tochter Teresa geschickt hatte. In diesem Ausdruck drückte Ávila die Hoffnung aus, dass sie eines Tages verstehen würde, dass es nichts gefährlicheres für sie und andere Kinder war, in einer Welt zu leben, die den Völkermord akzeptiert.
Mit seiner Kandidatur für den brasilianischen Kongress will Ávila sein Engagement für soziale Gerechtigkeit und Frieden auf nationaler Ebene ausweiten und versuchen, die Politik des eigenen Landes durch die demokratischen Institutionen zu beeinflussen.
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