Im Juni 2026 übergaben 99 ehemalige Guerilla-Kämpfer in Kolumbien ihre Waffen und Uniformen an Regierungsbeamte im Rahmen der "totalen Friedens" -Initiative von Präsident Gustavo Petro, was einen bedeutenden Schritt in Richtung Entmilitarisierung darstellt. Diese Bemühungen kamen jedoch nur drei Tage vor der Präsidentschaftswahl, die von dem rechtsextremen Kandidaten Abelardo de la Espriella gewonnen wurde, der sich verpflichtete, den "totalen Frieden" aufzugeben und einen aggressiveren Ansatz gegen kriminelle Gruppen zu verfolgen. Seit seiner Amtsübernahme hat die Regierung von de la Espriella Luftangriffe gegen solche Gruppen eingeleitet und schweigt über die Zukunft der entwaffneten Guerillas. Diese Personen, die jetzt in einer von der Regierung kontrollierten Zone namens ZUT untergebracht sind, stehen vor Unsicherheit, da ihr vorübergehender Status am 25. Dezember abläuft.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Situation durch die Linse der Politik des neuen rechtsextremen Präsidenten und betont seine Ablehnung des "totalen Friedens" und seine Verlagerung hin zu militarisierten Strategien.





