In einer zunehmend sprachlichen Landschaft hat die Verschiebung von "über" zu "um" eine ruhige, aber hartnäckige Debatte unter Linguisten, Schriftstellern und Alltagssprechern ausgelöst. Diese subtile Veränderung des Gebrauchs wurde in mehreren Bereichen, Gerichtsverfahren, öffentlichen Diskurs, Medienkommentaren bemerkt und hat zu einem wachsenden Bewusstsein dafür geführt, wie sich Sprache entwickelt, oft ohne Fanfare.
Solche Fälle sind nicht isoliert. Über Sendungen, gedruckten Materialien und gesprochenen Austauschs hat "um" begonnen, "über" zu ersetzen, besonders in Kontexten, die Diskussion, Sorge oder Rahmen von Themen beinhalten. Phrasen wie "Bedenken um", "Interessenkonflikte um" und "Forderungen um die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz" sind alltäglich geworden und heben Augenbrauen bei denen auf, die Präzision in der Sprache schätzen. Diese sprachliche Drift ist von Literaturkritikern und Sprachwissenschaftlern nicht unbemerkt geblieben.
Vor drei Jahren stieß ein Schriftsteller auf die Verschiebung, als er einen Artikel von Ben Macintyre in The Times las, der einen kulturellen Zusammenstoß in Paris über die Bewahrung von gebrauchten Bücherständen entlang der Seine beschrieb. Der Artikel mit dem Titel "Die Seine ist der einzige Fluss der Welt, der zwischen zwei Bücherregalen fließt", enthielt das Wort "um" vollständig und verwendete stattdessen "ungefähr". Das Auslassen schien absichtlich zu sein und deutete auf eine bewusste Anstrengung, die Phrasierung zu optimieren. Dennoch stellte sich der Schriftsteller der Frage, ob eine solche Wahl eine breitere sprachliche Entwicklung oder einfach eine stilistische Präferenz widerspiegelte.
Historische Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass die Migration von "around" in den allgemeinen Gebrauch Jahrzehnte früher begann. 1987 beobachtete Ben Yagoda, ein amerikanischer Linguist und Professor, den Trend aus erster Hand. Seine Frau bemerkte später, dass Fachleute in den Hilfsbereichen den Begriff häufig verwendeten. Yagoda erklärte, dass Präpositionen, einschließlich "about" und "around", von Natur aus flüssig sind und der allmähliche Austausch von "about" durch "around" mit einer natürlichen sprachlichen Progression übereinstimmt. Er argumentierte, dass "around" einen dynamischeren und inklusiveren Sinn bietet, der Diskussionen ermöglicht, die mehrere Perspektiven oder Dimensionen umfassen. Trotz dieser Beobachtungen argumentieren einige, dass die Verschiebung einen Verlust an Klarheit darstellt.
"About" trägt eine Reihe von Bedeutungen, von der Nähe bis zur Annäherung, die "around" fehlt. "About" kann beispielsweise eine allgemeine Nähe oder einen breiten Umfang implizieren, während "around" einen diffuseren oder abstrakteren Kontext vorschlägt. Diese Nuance hat einige dazu veranlasst, die Substitution als eine Form der sprachlichen Faulheit zu betrachten, einen Schritt in Richtung Vagueness anstatt Spezifität. Andere sehen es jedoch als eine Reflexion moderner Kommunikationsstile, in denen Ambiguität manchmal der Genauigkeit vorgezogen wird. Der Gebrauch von "around" hat auch seinen Weg in die Literatur und die populäre Kultur gefunden.
Jules Verne's Klassiker Around the World in Eighty Days ist ein Beispiel für die Vielseitigkeit des Wortes, während Ausdrücke wie "in Kreisen herumlaufen" neue Bedeutungsbereiche erlangt haben, insbesondere im politischen Diskurs. Der Ausdruck wurde verwendet, um die sich wiederholende Natur bestimmter Verhandlungen zu beschreiben, wie etwa die, die internationale Friedensbemühungen umgeben. In diesem Licht ist "Around" sowohl ein Werkzeug als auch ein Symbol geworden, ein Wort, das die Komplexität des zeitgenössischen Dialogs umfasst. Während der sprachliche Wandel weitergeht, bleibt unklar, ob er bestehen bleibt oder sich umkehrt. Was jedoch offensichtlich ist, ist, dass sich die Sprache entwickelt und damit unser Verständnis davon, wie wir kommunizieren.
Ob diese Veränderung einen tieferen kulturellen Wandel widerspiegelt oder nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist, bleibt abzuwarten.
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