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Die Straße, die Subotzky nach Johannesburg führte
ZA🏛️ PolitikMittevor 3 Tagen

Die Straße, die Subotzky nach Johannesburg führte

Der Artikel untersucht die künstlerische Arbeit des Fotografen Mikhael Subotzky und konzentriert sich auf seine tiefe Verbindung zu Johannesburg und die historischen Verbindungen seiner Familie mit der Stadt. Subotzky's Ausstellung verfolgt seine Abstammung bis zu seinem Urgroßvater, einem jüdischen Einwanderer, der aus Nazi-Deutschland geflohen ist und sich nach dem Verkauf einer 13-Tonnen-Dampfwalze in Johannesburg niedergelassen hat. Die Ausstellung umfasst ein Gemälde mit dem Titel 'An Idea of Africa', das die Migration seiner Familie und das breitere Thema der Transmutation von Privilegien visuell darstellt. Das Stück zeigt eine umgekehrte Karte Afrikas, die historische Elemente wie die Woermann-Linie enthält und sowohl persönliche als auch kollektive Geschichten in Südafrika hervorhebt.

Mikhael Subotzky, ein renommierter Fotograf, der für seine komplizierten visuellen Erzählungen bekannt ist, hat in Johannesburg eine neue Ausstellung enthüllt, die die tief verwurzelten Verbindungen zwischen seiner persönlichen Geschichte und der Stadt untersucht. Die Ausstellung mit dem Titel Thirteen Tons Settled to Brick (Dreizehn Tonnen in Ziegel) untersucht die mehrgenerationelle Reise der Familie Subotzky, beginnend mit der Migration seines Urgroßvaters aus Nazi-Deutschland nach Südafrika Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung eröffnet in der Goodman Gallery und zeigt eine Reihe von Kunstwerken, die sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven auf Johannesburg widerspiegeln.

Die Reise von Subotzky nach Johannesburg ist geprägt von einem tiefen Gefühl der Rückkehr, das die Erfahrungen vieler wiedergibt, die sich trotz seiner Komplexität in die Stadt hingezogen fühlen. Die Entscheidung seines Urgroßvaters, vor Verfolgung zu fliehen, führte ihn dazu, seinen Besitz zu verkaufen, darunter eine 13-Tonnen-Dampfwalze, und sich in Johannesburg niederzulassen. Dieser entscheidende Moment in der Familiengeschichte bildet das Rückgrat der Ausstellung und veranschaulicht, wie Migration und Überleben Identitäten über Generationen hinweg formen.

Dieses Fahrzeug, das aufgrund seiner historischen Bedeutung ausgewählt wurde, dient als Hintergrund für die breitere Erzählung von Subotzkis Erforschung von Identität und Erbe. Das Auto, mit seinem buttercreme-gelben Farbton und moosgrünen Ledersitzen, ruft Erinnerungen an Familienerbe hervor und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf greifbare Weise. Das Herzstück der Ausstellung, An Idea of Africa, präsentiert eine umgekehrte Landkarte des Kontinents, geschmückt mit abstrakten Formen, die die Reise des Urgroßvaters des Künstlers aus Nazi-Deutschland nachzeichnen. Dieses Kunstwerk fängt nicht nur die körperliche Bewegung von Individuen ein, sondern spiegelt auch die emotionalen und psychologischen Landschaften wider, die während solcher Migrationen durchquert wurden.

Die Einbeziehung einer detaillierten Zeichnung der Woermann-Linie, des Schiffes, das Subotzkis Vorfahren beförderte, fügt dem Stück mehrere Bedeutungslagen hinzu und betont die Bedeutung des historischen Kontexts für das Verständnis aktueller Realitäten. Subotzkis Übergang von der Fotografie zur Malerei war keine bewusste Wahl, sondern eine organische Entwicklung seiner künstlerischen Praxis. Während einer Besichtigung seines Ateliers erklärte er, wie seine Technik, einen nassen Schwamm zu verwenden, um Drucke zu manipulieren, ihn schließlich dazu brachte, die Ähnlichkeiten zwischen seinen Prozessen und traditionellen Malmethoden zu erkennen. Diese Verschiebung hebt die Flüssigkeit des künstlerischen Ausdrucks und die Vernetzung verschiedener Medien hervor.

Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung ist A Johannesburg Landscape, eine panoramische Collage, die aus zehn Tafeln besteht. Dieses Stück kombiniert selbst aufgenommene Fotografien, Archivbilder und andere visuelle Elemente, um eine geschichtete Erzählung zu bilden. Durch die Schichtung dieser Bilder schafft Subotzky ein Mosaik, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und es den Zuschauern ermöglicht, sich mit den Komplexitäten der Geschichte von Johannesburg und ihrer anhaltenden Transformation auseinanderzusetzen.

Durch seine Kunst dokumentiert Subotzky nicht nur persönliche Reisen, sondern beschäftigt sich auch mit breiteren Themen wie Migration, Identität und Erinnerung. Jedes Stück in der Ausstellung dient als Reflexion darüber, wie persönliche Geschichten das kollektive Verständnis von Ort und Zugehörigkeit beeinflussen können.

Durch diese Linse bietet Subotzky einen ergreifenden Kommentar über die Schnittpunkte von persönlicher und kollektiver Geschichte, der zu tieferen Reflexionen darüber einlädt, was es bedeutet, einem Ort zu gehören und seiner sich entwickelnden Erzählung.

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Mail & Guardian logoMail & GuardianUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 3 Tagen
Die Straße, die Subotzky nach Johannesburg führte

Der Artikel untersucht die künstlerische Arbeit des Fotografen Mikhael Subotzky und konzentriert sich auf seine tiefe Verbindung zu Johannesburg und die historischen Verbindungen seiner Familie mit der Stadt. Subotzky's Ausstellung verfolgt seine Abstammung bis zu seinem Urgroßvater, einem jüdischen Einwanderer, der aus Nazi-Deutschland geflohen ist und sich nach dem Verkauf einer 13-Tonnen-Dampfwalze in Johannesburg niedergelassen hat. Die Ausstellung umfasst ein Gemälde mit dem Titel 'An Idea of Africa', das die Migration seiner Familie und das breitere Thema der Transmutation von Privilegien visuell darstellt. Das Stück zeigt eine umgekehrte Karte Afrikas, die historische Elemente wie die Woermann-Linie enthält und sowohl persönliche als auch kollektive Geschichten in Südafrika hervorhebt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich zwar mit historischen Einwanderungsmustern und nationaler Identität, nimmt jedoch keine klare ideologische Haltung ein. Er stellt eine ausgewogene Darstellung der persönlichen und familiären Geschichte von Subotzky dar, ohne sich offen mit einer politischen Perspektive zu verbinden.

Warum Faktentreue (85): The article provides detailed personal reflections on Mikhael Subotzky's connection to Johannesburg, including specific historical references such as his great-grandfather's migration from Nazi Germany and the family's financial decisions. While these details are presented as part of the narrative,

Warum Objektivität (70): The article uses emotionally charged language to describe the personal significance of Johannesburg to Subotzky, emphasizing his 'relationship' with the city and using phrases like 'gets under your skin.' It also includes specific anecdotes and family history that may reflect the author's perspectiv

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