Zwei arabische Männer wurden vom Jerusalemer Gerichtshof angewiesen, jüdischen Opfern eines gewalttätigen Mob-Angriffs in der Nähe des Jerusalemer Löwentors im Mai 2021 über 220.000 NIS als Entschädigung zu zahlen. Die Angeklagten, die bereits Gefängnisstrafen für ihre Rolle bei dem Angriff erhalten hatten, mussten den Opfern 180.000 NIS als Schadensersatz sowie 36.000 NIS als Rechtskosten zahlen. Das Gericht erkannte den Angriff als national motiviert an. Ein Angeklagter, der zugegeben hatte, an dem Angriff teilgenommen zu haben, behauptete, er habe eine geringe Rolle gespielt, aber dies wurde vom Richter zurückgewiesen. Der zweite Angeklagte war zuvor für einen terroristischen Akt verurteilt, der rassistisch motivierte Gewalt beinhaltete. Der Vorfall ereignete sich, als die jüdischen Opfer, die durch ihren Kippot identifizierbar waren, von einem Mob-Stein auf dem Weg zur Mauer angegriffen wurden.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Angriff als "national motiviert" und bezeichnet die Täter als "terroristische Mobmitglieder", wobei die Schwere des Verbrechens gegen jüdische Bürger hervorgehoben wird.


