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TERROR KENNT KEIN ENDE! Ein Monat Haft für Serben, die in der Gegend um Štrpce und Gnjilan festgenommen wurden
Serbia🏛️ Politikvor 18 Tagen

TERROR KENNT KEIN ENDE! Ein Monat Haft für Serben, die in der Gegend um Štrpce und Gnjilan festgenommen wurden

Fünf Serben wurden vom Grundgericht in Pristina für bis zu 30 Tage in administrativen Haft gestellt. Sie werden von der Sonderanwaltschaft wegen Kriegsverbrechen in Racak im Jahr 1999 angeklagt. Ihre Anwälte behaupten, sie seien aufgrund ihrer früheren Tätigkeit im serbischen Innenministerium (MUP) verhaftet worden, was darauf hindeutet, dass ehemalige Polizisten im kosovarischen Justizsystem automatisch als schuldig angesehen werden. Einer der Angeklagten, Slavko Savic, wurde angeblich nicht einmal zur Mobilisierung in das MUP verpflichtet. Das Büro für Kosovo und Metohija hat gewarnt, dass diese Verhaftungen politisch motiviert erscheinen.

Ende Juni 2026 ordnete das Pristina-Basisgericht die Inhaftierung von fünf ehemaligen Mitgliedern der serbischen Polizei für 30 Tage an. Diese Personen werden beschuldigt, am Massaker am 15. Januar 1999 in Recak/Racak beteiligt gewesen zu sein, ein Ereignis, das weithin als ein entscheidender Moment für die NATO-Intervention auf dem Balkan angesehen wird.

Nach Angaben des Gerichts werden die fünf Männer wegen Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Verdächtigen aktiv an dem Angriff auf das Dorf beteiligt waren, bei dem serbische Sicherheitskräfte das Gebiet umzingelten und angriffen, was zum Tod von 45 Zivilisten führte.

Trotz des Beharrens der serbischen Behörden, dass es sich bei den Opfern um Kämpfer der Befreiungsarmee des Kosovo (KLA) handelte, bezeichneten internationale Beobachter wie William Walker, der damalige Leiter der Überprüfungsmission der OSZE für Kosovo, den Vorfall als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und bestätigten, dass es sich bei den Opfern tatsächlich um Zivilisten handelte.

Das Massaker spielte eine entscheidende Rolle bei der Veranlassung der NATO, im März 1999 Luftangriffe auf Jugoslawien einzuleiten. Diese Militärkampagne zielte darauf ab, den damaligen jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic zu zwingen, seine Truppen aus dem Kosovo zurückzuziehen. Die Ereignisse in Recak wurden auch in die Anklage des Haager Tribunals gegen Milosevic aufgenommen, obwohl aufgrund seines Todes im Jahr 2006 während der Haft kein formelles Urteil ergangen war.

Nach den jüngsten Verhaftungen äußerte sich das Büro der serbischen Regierung für Kosovo und Metohija stark dagegen und bezeichnete die Verhaftungen als "institutionelle Gewalt". Es beschuldigte die von Premierminister Albin Kurti angeführte Pristina-Regierung, systematische politische und institutionelle Gewalt gegen Serben im Kosovo zu betreiben. Das Büro betonte, dass die Verdächtigen seit Jahren im Kosovo lebten, ohne ihre Häuser zu verlassen, was darauf hindeutet, dass sie nichts zu verbergen oder zu fliehen hatten.

Unterdessen kritisierte die von Belgrad unterstützte Partei Srpska Lista, die die Kosovo-Serben vertritt, die Verhaftungen als Teil einer umfassenderen Bemühung, die serbische Gemeinschaft einzuschüchtern und zu verfolgen.

Die Sonderstaatsanwaltschaft des Kosovo hat auch eine Anklage gegen 21 weitere Personen wegen angeblicher Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit den Ereignissen in Recak/Racak im Jahr 1999 eingereicht.

Einer der Verteidiger, Ljubomir Pantović, erklärte, dass die Verhaftungen offenbar auf dem Prinzip basierten, dass jeder, der zuvor mit der serbischen Polizei in Verbindung stand, automatisch als schuldig angesehen würde. Er erwähnte, dass die rechtliche Rechtfertigung für die Inhaftierungen noch nicht vorgelegt worden war, und er plante, einen Rechtsbehelf einzureichen, sobald weitere Informationen eingegangen waren.

Ein weiterer Angeklagter, Slavko Savić, war angeblich kein Mitglied des serbischen Innenministeriums (MUP) und wurde nie eingezogen.

Da die Spannungen zwischen den kosovarischen Behörden und der serbischen Regierung weiter zunehmen, wird erwartet, dass die bevorstehenden Gerichtsverfahren erhebliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden.

3 Berichte

Balkan Insight (BIRN) logoBalkan Insight (BIRN)UnabhängigMittevor 18 Tagen
Kosovo-Gericht verhaftet fünf Serben wegen Massaker, das die NATO-Intervention veranlasste

Das Pristina Grundgericht hat fünf ehemalige serbische Polizisten wegen Verdacht auf Beteiligung am Massaker von Recak/Racak 1999 festgenommen, ein Ereignis, das zur Intervention der NATO in der Region beigetragen hat.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über Gerichtsverfahren und historische Ereignisse, ohne offen jegliche politische Seite zu begünstigen.

N1 Srbija logoN1 SrbijaUnabhängigRechtsvor 19 Tagen
Fünf kosovo-serbische Männer wurden in Untersuchungshaft genommen, wegen der Operation Racak im Jahr 1999

Fünf in den Ruhestand gegangene Mitglieder des serbischen Innenministeriums wurden in Kosovo verhaftet und wegen vermeintlicher Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit der Operation Racak im Jahr 1999 angeklagt. Ein Gericht in Pristina hat ihre Inhaftierung für einen Monat angeordnet. Das serbische Regierungsamt für Kosovo und Metohija kritisierte die Verhaftungen als Teil eines breiteren Musters politischer und institutioneller Repression durch die Behörden Kosovos. Der Sonderstaatsanwalt von Kosovo erklärte, dass weitere Personen, die mit den Ereignissen von 1999 in Verbindung stehen, untersucht werden.

Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel stellt die Verhaftungen als Beispiel für ‚systematische politische und institutionelle Gewalt‘ durch die Regierung Kosovos dar, wobei das serbische Regierungsamt für Kosovo und Metohija zitiert wird. Dieser Rahmen betont mögliche politische Motive hinter den rechtlichen Maßnahmen und entspricht einer Perspektive von

Večernje novosti logoVečernje novostiParteinahRechtsvor 19 Tagen
TERROR KENNT KEIN ENDE! Ein Monat Haft für Serben, die in der Gegend um Štrpce und Gnjilan festgenommen wurden

Fünf Serben wurden vom Grundgericht in Pristina für bis zu 30 Tage in administrativen Haft gestellt. Sie werden von der Sonderanwaltschaft wegen Kriegsverbrechen in Racak im Jahr 1999 angeklagt. Ihre Anwälte behaupten, sie seien aufgrund ihrer früheren Tätigkeit im serbischen Innenministerium (MUP) verhaftet worden, was darauf hindeutet, dass ehemalige Polizisten im kosovarischen Justizsystem automatisch als schuldig angesehen werden. Einer der Angeklagten, Slavko Savic, wurde angeblich nicht einmal zur Mobilisierung in das MUP verpflichtet. Das Büro für Kosovo und Metohija hat gewarnt, dass diese Verhaftungen politisch motiviert erscheinen.

Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel stellt die Verhaftungen als politisch motiviert gegen Serben in Kosovo dar und betont das wahrgenommene Vorurteil des kosovarischen Gerichtssystems gegenüber ehemaligen MUP-Mitgliedern. Er hebt die Behauptung hervor, dass eine automatische Schuld aufgrund früherer Beschäftigung besteht, und zitiert Verteidiger, die den Rechtsprozess kritisieren. Dieser Ein-

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