Zehntausende Migranten versuchten, die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika zu betreten, was zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit marokkanischen Sicherheitskräften führte. Nach Angaben der spanischen Behörden überschritten seit Donnerstag etwa 50.000 Menschen die Grenze, von denen rund 25.000 freiwillig zurückkehrten. Lokale Beamte berichteten von 34 Toten während des Chaos, während frühere Berichte 19 Leichen im Wasser fanden. Der Vorfall hat politische Spannungen in Europa ausgelöst, wobei rechte Führer Spaniens Migrationspolitik kritisierten, einschließlich einer Amnestie für nicht autorisierte Migranten. Frankreich kündigte verstärkte Grenzkontrollen mit Spanien an und Italien warnte vor der Aussetzung Spaniens aus dem offenen Grenzvertrag der EU.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des Ereignisses, wobei sowohl die spanischen als auch die marokkanischen Aktionen sowie die Reaktionen verschiedener europäischer Länder zitiert werden.






