Schulen in den Vereinigten Staaten blieben während der Pandemie für längere Zeit geschlossen und ließen Generationen von Schülern in ihrer Ausbildung und Entwicklung zurück. Die Folgen dieser verlängerten Schließungen wirken sich weiterhin in den Gemeinden aus, wobei viele Kinder immer noch Schwierigkeiten haben, sich akademisch und sozial aufzuholen. Im Mittelpunkt dieser Kontroverse steht Randi Weingarten, Präsidentin der American Federation of Teachers (AFT), deren Handlungen während der Pandemie scharfe Kritik dafür ausgelöst haben, dass sie die Interessen der Gewerkschaften über das Wohlergehen der Schüler stellen.
Die Entscheidung, Schulen für Monate, manchmal Jahre geschlossen zu halten, wurde in vielen Regionen durch eine Kombination aus politischem Manövrieren und Fehlinterpretation von Gesundheitsdaten getrieben. Während öffentliche Persönlichkeiten wie Anthony Fauci eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des nationalen Diskurses um das Virus spielten, nutzte Weingarten seine Glaubwürdigkeit, um verlängerte Schließungen zu rechtfertigen.
Diese Maßnahmen wurden als notwendige Vorsichtsmaßnahmen formuliert, ignorierten jedoch die zunehmenden Beweise dafür, dass Kinder ein minimales Risiko für schwere Krankheiten darstellen und dass die Wiedereröffnung von Schulen sicher durchgeführt werden kann. Schon im Sommer 2020 begann die Forschung, die Begründung für die Schließung von Schulen in Frage zu stellen. Studien zeigten, dass Kinder im Vergleich zu Erwachsenen deutlich weniger wahrscheinlich schwerwiegende Folgen von COVID-19 hatten. Darüber hinaus zeigten vorläufige Daten von Schulen, die wiedereröffnet waren, dass Klassenzimmer nicht maßgeblich zur Verbreitung in der Gemeinschaft beigetragen haben.
Organisationen wie die Heritage Foundation veröffentlichten Richtlinien zur Förderung sicherer Wiedereröffnungsstrategien und betonten die Bedeutung von persönlichem Unterricht zur Minderung der negativen Auswirkungen längerer Abwesenheiten. Trotz dieser wachsenden Beweise drängte Weingarten weiterhin auf weitere Einschränkungen.
Im Februar 2021 hatte die AFT effektiv einen Platz am Tisch bei der Gestaltung der Bundespolitik für die Wiedereröffnung gewonnen. Durch private Gespräche mit CDC-Direktorin Rochelle Walensky beeinflussten Weingarten und andere AFT-Führer die Leitlinien der Agentur und drängten auf Richtlinien, die eine verzögerte Wiedereröffnung und größere Flexibilität für Schulbezirke ermöglichten, zusätzliche Einschränkungen zu verhängen. Diese Änderungen gaben der AFT einen erhöhten Hebel, der es ihnen ermöglichte, die Kontrolle über den Schulbetrieb zu behalten und gleichzeitig Bedenken über die Auswirkungen auf die Schüler zu ignorieren.
Die akademische Leistung sank, psychische Probleme unter Jugendlichen stiegen an und soziale Fähigkeiten verschlechterten sich. Eltern und Pädagogen äußerten sich frustriert über den Mangel an Transparenz und Rechenschaftspflicht seitens der Gewerkschaft. Trotz dieser Herausforderungen behauptete Weingarten, dass der Fokus auf dem Schutz der Pädagogen statt auf der Bewältigung der breiteren Bildungskrise liegen sollte.
In der Zwischenzeit bleibt die Debatte über die Rolle der Gewerkschaften in der öffentlichen Ordnung ungelöst, wobei Kritiker argumentieren, dass das Streben nach institutioneller Macht zu hohen Kosten für die Studenten gekommen ist, denen das System dienen soll.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden