Der Artikel behandelt die bevorstehende Auktion von Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz, die Anfang 2027 stattfinden wird. Die drei großen Telekommunikationsanbieter, Swisscom, Sunrise und Salt, müssen neue Lizenzen für diese Frequenzen erhalten. Die Kommunikationskommission (Comcom) hat einen Mindestbietungspreis von 854,7 Millionen Schweizer Franken festgesetzt, gegenüber 637 Millionen Franken im Jahr 2012. Dieser Anstieg ist auf die hohe Nachfrage nach begrenzten und wertvollen Frequenzbändern zurückzuführen, die für Mobilfunknetze unerlässlich sind. Die aktuellen Lizenzen, die 2012 ausgestellt wurden, sollen im Jahr 2028 auslaufen und eine neue Auktion notwendig machen. Die Telekommunikationsunternehmen haben den höheren Mindestpreis kritisiert, aber die Regulierungsbehörde hat die Entscheidung verteidigt und erklärt, dass sie bei Bedarf höhere Preise festlegen kann. Bestimmte Frequenzbänder, insbesondere solche mit niedrigeren Frequenzen wie 800 und 900 MHz, sind aufgrund ihrer Reichweite und breiten im Innenbereichs sehr gefragt, während andere, wie die mit einem Minimum von 2600 MHz, weiterhin legal sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über den Regulierungsprozess und die Preisentscheidungen im Zusammenhang mit Mobilfunkfrequenz-Auktionen.





