Am 26. Juli 2026 blockierten Dutzende von Demonstranten Straßen in der Nähe von Tel Aviv und forderten, dass die israelische Sicherheitsbehörde Shin Bet das Verschwinden des vierjährigen Haymanut Kasau untersucht. Das Kind verschwand im Februar 2024 aus einem Aufnahmezentrum, und ihre Familie behauptet, dass die Polizei keine Fortschritte gemacht hat. Aktivisten und Verwandte argumentieren, dass der Fall an die National Crime Unit (Lahav 433) übertragen wurde, aber es gab keine Aktualisierung oder Lösung. Racheli Abata, eine Kampagnenaktivistin und Verwandte von Kasau, kritisierte das Fehlen von Maßnahmen und stellte fest, dass das Shin Bet zwar schnell einen ähnlichen Fall mit einem Jungen in Ashkelon übernommen hat, der Fall von Haymanut jedoch ungelöst bleibt. Die Familie glaubt, dass die Behörden sie im Stich gelassen haben und dass die Zeit für die Suche nach Haymanut kritisch ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Situation als systematisches Versagen der Behörden dargestellt, wobei insbesondere der Kontrast zwischen der schnellen Reaktion auf einen früheren Fall und der ins Stocken geratenen Untersuchung von Haymanuts Verschwinden hervorgehoben wird.


