Der Artikel untersucht Michel Foucaults Engagement mit dem Faschismus, insbesondere seine Verschiebung von der Analyse des Faschismus hin zum Neoliberalismus in den späten 1970er Jahren. Er verbindet diese intellektuelle Entwicklung mit zeitgenössischen Debatten über den Faschismus und stellt fest, dass während einige Gelehrte wie Alberto Toscano neue Formen des Faschismus in den 1960er und 1970er Jahren untersuchen, Foucault durch die Konzentration auf den Neoliberalismus - eine Parallele zur deutschen Nachkriegsentwicklung - divergierte. Das Stück stellt Foucaults Arbeit als eine kritische Linse für das Verständnis der aktuellen politischen Dynamik dar und hebt die Spannungen zwischen seinem frühen Fokus auf Machtstrukturen und der späteren Betonung des Neoliberalismus hervor.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont Foucaults Kritik an Machtstrukturen und Neoliberalismus, die sich mit linken Perspektiven auf politische Kontrolle und Widerstand ausrichtet.




