Eine von der University of Southampton geleitete Studie legt nahe, dass Jugendliche, die einen "sozialen Jetlag" erleben, eine Ungereimtheit zwischen ihren natürlichen Schlafmustern und den Anforderungen der Schulpläne, anfälliger für Angstzustände sein können. Die Forschung analysierte Daten von über 235.000 Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren und fand einen kleinen, aber statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen sozialem Jetlag und höheren Angstzuständen. Die Forscher argumentieren, dass sich die natürlichen zirkadianen Rhythmen von Jugendlichen während der Pubertät verschieben, wodurch sie später wach bleiben und sich später schläfrig fühlen, aber viele sind gezwungen, früh zur Schule aufzustehen. Diese Diskrepanz, kombiniert mit Wochenend-Lie-ins, um den verlorenen Schlaf zu kompensieren, kann psychische Gesundheitsprobleme verschlimmern. Die Studie empfiehlt konsistente Schlafpläne und mögliche Anpassungen der Schulbeginnzeit, um sie an die Schlafbedürfnisse von Jugendlichen anzupassen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie über die Auswirkungen des sozialen Jetlag auf die Angst der Jugendlichen, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.





