Eine kürzlich vom Online Responsibility Network in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass 84,6% der Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren planen, sich von den von der britischen Regierung vorgeschlagenen freiwilligen Social-Media-Ausgangssperren zu distanzieren. Die von Premierminister Sir Keir Starmer in seinen letzten Monaten im Amt eingeführten Ausgangssperren würden den Zugriff auf Social-Media-Plattformen zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens standardmäßig einschränken. Die Umfrage ergab jedoch, dass die meisten Jugendlichen beabsichtigen, diese Einschränkungen zu deaktivieren, unter Berufung auf Gründe wie den Kontakt mit Freunden und Familie oder den Zugriff auf Online-Inhalte. Leanne Proctor vom Online Responsibility Network betonte, dass Ausgangssperren allein nicht ausreichen, um Online-Schäden zu bekämpfen, und forderte wirksamere Lösungen auf der Design-Ebene. In der Zwischenzeit verteidigte ein Regierungssprecher die App-Politik und stellte fest, dass 64% der Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren die nächtzeitlichen Einschränkungen unterstützen und die Versuchsdaten zeigten, dass Schlaf und Konzentration verbessert sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Argumente der Regierung als auch die Kritik von Oppositionsfiguren und berichtet ausgeglichen über die Absicht der Politik, die öffentliche Meinung und die Meinungen von Experten.




