Die Europäische Union hat ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland genehmigt, das auf den Energiesektor, den Finanzsektor und den Handelssektor abzielt. Das Paket beinhaltet die Ausweitung von Beschränkungen für Banken, Kryptowährungsfirmen und erstmals für Schiffe, die mit Russlands "Schattenflotte" verbunden sind. Die EU behält die bestehende Oelpreisobergrenze bei, um zu verhindern, dass Russland von den volatilen globalen Ölmärkten profitiert. Die Maßnahmen wurden nach Verhandlungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten abgeschlossen, wobei Griechenland eine Ausnahme für seine Schifffahrtsindustrie sicherte. Einige Vorschläge, wie die Sanktionierung des russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill und das Verbot bestimmter Fischimporte, wurden abgelehnt oder verzögert. In der Zwischenzeit traf sich der US-Außenminister Marco Rubio mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow während einer regionalen Diplomatieveranstaltung.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Artikel werden die EU-Sanktionen als notwendige und wirksame Maßnahme zur Schwächung der russischen Kriegsanstrengungen dargestellt, wobei ihre Ausweitung auf neue Bereiche wie die "Schattenflotte" und die Kryptowährung hervorgehoben wird.




