Tanja Fajon, ehemalige Außenministerin Sloweniens, beschuldigte die derzeitige Regierung, ihre Chancen, die Sonderbeauftragte der Europäischen Union für die Sahel-Region zu werden, zu untergraben. In einer späten Nachmittags-Erklärung an die Medien behauptete sie, dass der Ruf des Landes durch den Rückzug der Unterstützung für ihre Nominierung "sehr geschwärzt" sei. Sie äußerte die Sorge, dass Slowenien seine Chance verlieren könnte, für einige Zeit hochrangige Positionen innerhalb der EU zu bekleiden.
Nach Berichten erfuhr Fajon bei Treffen in Brüssel mit Beamten der Europäischen Kommission und des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD), die für Afrika zuständig sind, dass sowohl Premierminister Janez Janša als auch Außenminister Tone Kajzer Briefe geschickt hatten, in denen sie sich gegen ihre Kandidatur aussprachen.
Sie warnte, dass dieser Rückschlag die Fähigkeit Sloweniens, solche Positionen für mehrere Jahre zu sichern, verzögern könnte. Sie kritisierte auch Kajzer, weil er behauptete, er sei sich ihrer Kandidatur nicht bewusst gewesen.
Trotz dieser Behauptungen behauptete sie, dass das verfolgte Verfahren legal und ordnungsgemäß sei. Sie wies darauf hin, dass ähnliche Ernennungen für hochrangige EU-Rollen, wie z. B. führende Delegationen oder Positionen in internationalen Organisationen, in der Vergangenheit ohne formelle Nominierungen der Regierung stattgefunden haben.
Die Entscheidung, Fajonas Nominierung zurückzuziehen, erfolgte, nachdem sie von dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, darüber informiert worden war, dass der Schritt durch den Druck der slowenischen Regierung und der Europäischen Volkspartei beeinflusst worden war.
Präsidentin Nataša Pirc Musar reagierte auf die Situation und äußerte ihre Enttäuschung über die Art und Weise, wie die Regierung die Angelegenheit behandelt hat.
1 Berichte
MladinaUnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 70vorgestern Tanja Fajon / Sloveniens Ansehen ist stark geschmälertTanja Fajon, ehemalige Ministerin für auswärtige Angelegenheiten Sloweniens, erklärte in den Medien, dass Slowenien wegen seiner Ernennung zum EU-Sonderbeauftragten für den Sahel-Raum in Europa eine Verletzung des Ernennungsprozesses erlitten habe.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Situation als ein Versagen der gegenwärtigen Regierung, Fajonas Kandidatur zu unterstützen, was mit linken Perspektiven übereinstimmt. Die Betonung der "Beschwärzung" des Rufes Sloweniens durch den Rückzug der Unterstützung deutet auf eine kritische Sicht der regierenden Partei hin.
Warum Faktentreue (85): The article reports on Tanja Fajon’s public statement regarding her exclusion from being named as an EU special representative for Sahel, citing the government's refusal. It references her claims about Slovenia's reputation being 'very darkened' and mentions communication with European Commission of
Warum Objektivität (70): The article presents Fajon's perspective and includes her statements, but it also attributes specific actions and reactions to political figures like Janez Janša and Tone Kajzer. While it doesn't overtly take sides, it frames the situation through Fajon's viewpoint, which may introduce bias. The lan
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.
Unterstützer werden