Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi legte eine Erklärung ihrer Sekretärin vor, in der sie jegliche Beteiligung an angeblichen Verleumdungsvideos gegen politische Gegner während des Führungsrennen der Liberaldemokratischen Partei (LDP) im vergangenen Jahr und der darauf folgenden Wahlen leugnete. Die Erklärung wurde dem Haushaltsausschuss der regierenden LDP unter zunehmendem Druck von Oppositionsparteien vorgelegt, die den Schritt als unzureichend für die Klärung der Situation kritisierten. Oppositionsgruppen argumentieren, dass Takaichi es vermieden hat, sich direkt mit den Vorwürfen zu befassen und sich stattdessen auf das Konto ihrer Sekretärin verlassen hat. Die Kontroverse begann Ende April, als das Magazin Shukanshun berichtete, dass Takaichis Kampagne angeblich eine IT-Firma angeheuert hatte, um anonyme Videos zu erstellen, in denen sie ihre Rivalen, einschließlich des Verteidigungsministers Shinjiro Koizumi, attackierte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Behauptungen gegen Premierministerin Takaichi als auch ihre Antworten dar, einschließlich der Vorlage der Erklärung ihrer Sekretärin, während er die Kritik der Opposition hervorhebt.






