Taiwan hat seine jährliche 10-tägige Han Kuang-Militärübung gestartet, die sich auf die Verbesserung der Kommandoflexibilität und der Einsatzbereitschaft konzentriert. Die Übungen umfassen simulierte Kampfbereitschaftsmaßnahmen wie Kampfjet-Dispersionen, Notfallseinsätze und eine neue "Backbrief"-Methode nach dem Vorbild der US-Praktiken, bei der Junior-Offiziere den Kommandanten die Missionsausführungen erneut mitteilen. Die Übung testet auch Reaktionen auf mögliche chinesische Angriffe auf Kommandozentren, Häfen und Verteidigungsinfrastruktur. Neue Elemente umfassen die Simulation von Internetverlangsamungen in Kriegszeiten, die Verlagerung militärischer Vermögenswerte und die Mobilisierung ziviler Ressourcen. Beamte betonten, dass die Übungen realistischer werden sollten, was Bedenken über den zunehmenden chinesischen Militärdruck und die Notwendigkeit anpassender Strategien widerspiegelt. Über 20.000 Reservisten sind beteiligt, und das Militär führt Mechanismen zur Überwachung von Kommunikation und Desinformation an der Frontlinie ein.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über ein politisch sensibles Thema diskutiert, das Spannungen zwischen den beiden Seiten der Meerenge betrifft, werden die Informationen objektiv dargestellt, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




