Die politische Landschaft Nordkoreas hat erhebliche Veränderungen erlebt, da sein Führer, Kim Jong-un, seine Tochter, Kim Yo-jung, systematisch als seinen potenziellen Nachfolger positioniert zu haben scheint.
Kim Yo-jung, von der man annimmt, dass sie etwa 13 oder 14 Jahre alt ist, steht im Mittelpunkt, ihr Vater steht links von ihr - eine symbolische Geste, die auf ihre zunehmende Bedeutung innerhalb des Regimes hinweist. Analysten und südkoreanische Geheimdienstbeamte sehen dies als eine neue Phase in ihrer öffentlichen Einführung sowohl in der nordkoreanischen Bevölkerung als auch in der internationalen Gemeinschaft.
In den letzten Jahren wurde Kim Yo-jung zunehmend in staatlichen Medien und öffentlichen Auftritten sichtbar. Sie wurde bei militärischen Veranstaltungen wie Raketenstarts, Marineparaden und Treffen mit Generälen fotografiert und gefilmt.
Die staatlichen Medien haben die Darstellung von Kim Yo-jung allmählich erweitert, indem sie sie zunächst in einem militärischen Kontext vorstellten, sie aber jetzt in vielfältigeren Umgebungen präsentieren.
Kim Jong-un war der dritte Sohn von Kim Jong-il und verbrachte einen Teil seiner Kindheit an einer internationalen Schule in der Schweiz. Anfangs wusste die nordkoreanische Öffentlichkeit und politische Elite wenig über ihn bis 2008, als Kim Jong-il einen Schlaganfall erlitt, was schnelle Vorbereitungen für die Nachfolge von Kim Jong-un nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2011 erforderte.
Laut Chang Song-chang vom Sejong-Institut in Seoul musste Kim Jong-un eine beschleunigte Ausbildung absolvieren und schnell Verbindungen aufbauen, ein Prozess, der weder einfach noch allgemein akzeptiert war.
Sein Onkel Jang wurde 2013 wegen Verschwörung hingerichtet, wobei unbestätigte Berichte darauf hindeuten, dass er von Hunden zerrissen oder von Flugabwehrkanonen erschossen wurde.
Analysten glauben, dass Kim Jong-uns Bemühungen, seine Tochter schrittweise in die Führungsrolle einzuführen, darauf abzielen, eine ähnliche Nachfolge-Krise zu verhindern. Einige Experten argumentieren jedoch, dass diese Bemühungen vergeblich sein könnten, angesichts der komplexen Dynamik innerhalb der politischen Struktur Nordkoreas und der Herausforderungen der reibungslosen Machtübergabe.
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