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System aus Mimik und Stimmen: Studie räumt mit Bösewicht-Image von Hyänen auf
Germany🏛️ PolitikMittevor 8 Std.

System aus Mimik und Stimmen: Studie räumt mit Bösewicht-Image von Hyänen auf

Eine neue Studie, an der das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin beteiligt ist, stellt die übliche Darstellung von Fleckhyänen als Bösewichte in Frage und zeigt ihr komplexes soziales Verhalten und ihre fortgeschrittenen Kommunikationsmethoden auf. Die Forschung, die an wilden Fleckhyänen in Tansania und Südafrika durchgeführt wurde, hebt ihre Fähigkeit hervor, Gesichtsausdrücke und Stimmungen zu verwenden, um Konflikte ähnlich wie bei Primaten zu entschärfen. Die Forscher beobachteten die Tiere während des Spiels und identifizierten den "entspannten offenen Mund" (ROM) als ein Schlüsselzeichen für friedliche Absichten, das oft verwendet wird, wenn direkter Augenkontakt nicht möglich ist. Sie dokumentierten 13 verschiedene Stimmungen, von denen fünf zuvor nicht dokumentiert waren, was darauf hindeutet, dass die Hyänen ihre Körpersprache basierend auf dem Kontext anpassen. Trotz scheinbar aggressiver Interaktionen wird in der Studie festgestellt, dass das Spiel seltenfalls zu echten Kämpfen führt.

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2 Berichte

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigMittevor 8 Std.
Hyänen: Tüpfelhyänen sind viel freundlicher als gedacht

Eine neue Studie mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung stellt die üblichen negativen Darstellungen von Fleckenhyänen in Frage und zeigt, dass sie ein hoch entwickeltes soziales Verhalten und Kommunikationsfähigkeiten aufweisen. Die in Tansania und Südafrika durchgeführte Forschung beobachtete Hyänen, die in der Wildnis spielen, und identifizierte eine Reihe von Vokalisierungen und Körpersignalen, die zur Aufrechterhaltung friedlicher Interaktionen verwendet werden. Die Forscher stellten fest, dass ein "offener Mund" -Display, bekannt als "entspannter offener Mund", häufig verwendet wird, um Freundlichkeit zu signalisieren, insbesondere während des direkten Augenkontakts. Wenn mehrere Hyänen zusammen spielen und nicht sicherstellen können, dass alle Teilnehmer das Display sehen, verwenden sie zusätzliche Sprachsignale, die von allen Beteiligten verstanden werden. Wissenschaftler identifizierten 13 verschiedene Vokalisierungen, von denen fünf zuvor nicht dokumentiert wurden. Sie schlagen vor, dass diese Geräusche den Mangel an Sichtkontakt kompensieren und die kognitiven und sozialen Fähigkeiten der Tiere hervorheben, da das Spiel seltenfalls zu Konflikten führt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er konzentriert sich auf empirische Beobachtungen und Expertenanalysen, vermeidet parteiische Sprache oder den Schwerpunkt auf politischen Agenden.

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Mittevor 11 Std.
System aus Mimik und Stimmen: Studie räumt mit Bösewicht-Image von Hyänen auf

Eine neue Studie, an der das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin beteiligt ist, stellt die übliche Darstellung von Fleckhyänen als Bösewichte in Frage und zeigt ihr komplexes soziales Verhalten und ihre fortgeschrittenen Kommunikationsmethoden auf. Die Forschung, die an wilden Fleckhyänen in Tansania und Südafrika durchgeführt wurde, hebt ihre Fähigkeit hervor, Gesichtsausdrücke und Stimmungen zu verwenden, um Konflikte ähnlich wie bei Primaten zu entschärfen. Die Forscher beobachteten die Tiere während des Spiels und identifizierten den "entspannten offenen Mund" (ROM) als ein Schlüsselzeichen für friedliche Absichten, das oft verwendet wird, wenn direkter Augenkontakt nicht möglich ist. Sie dokumentierten 13 verschiedene Stimmungen, von denen fünf zuvor nicht dokumentiert waren, was darauf hindeutet, dass die Hyänen ihre Körpersprache basierend auf dem Kontext anpassen. Trotz scheinbar aggressiver Interaktionen wird in der Studie festgestellt, dass das Spiel seltenfalls zu echten Kämpfen führt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie ohne offensichtliche ideologische Rahmen. Es fordert populäre Missverständnisse über Hyänen heraus, nimmt aber keine politische Haltung ein. Der Fokus liegt auf biologischen und verhaltensbezogenen Erkenntnissen und nicht auf der Befürwortung einer politischen Agenda.

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