Der syrische Sänger Omar Souleyman wurde am Flughafen von Aleppo die Einreise in die Türkei verweigert, als er sich auf ein Konzert in Istanbul vorbereitete. Die ursprünglich für den 15. Juli geplante Veranstaltung wurde aufgrund von Problemen mit seinem Visumprozess abgesagt, wie den Ticketinhabern mitgeteilt wurde. Es wurde keine offizielle Erklärung für die Verweigerung gegeben, noch gaben die Behörden eine Erklärung ab. Souleyman, der für die Vermischung arabischer Folk mit elektronischer Musik bekannt ist, hat mit Künstlern wie Björk und Gorillaz gearbeitet. Er floh während des Bürgerkriegs aus Syrien, lebte vorübergehend in der Türkei und lebt jetzt mit seiner Familie in Schweden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Absage der Veranstaltung eher als Folge bürokratischer Probleme dar, als eine klare politische Haltung einzunehmen.Während die Einreiseverweigerung durch eine politische Linse interpretiert werden könnte, wird die Situation in der Berichterstattung nicht als politisch motiviert dargestellt.





