Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, kritisierte Kanada für die Unterstützung von US-geführten Militäraktionen und Sanktionen gegen den Iran und beschuldigte Ottawa von "strategischer Verwirrung" und "Unterwerfung unter Einschüchterung". Baghaei reagierte auf eine gemeinsame Erklärung der kanadischen Außenministerin Anita Anand und des Finanzministers François-Philippe Champagne, die Irans "destabilisierende Aktivitäten" im Nahen Osten verurteilte, insbesondere in Bezug auf die Seeschifffahrt und die Nuklearprogramme. Er argumentierte, dass die Ausrichtung Kanadas auf die US-Politik die Glaubwürdigkeit als Förderer von "Frieden und Sicherheit" und "Freiheit der Schifffahrt" untergräbt. Baghaei bestritt auch die Behauptungen Irans, die Handelsrouten gestört zu haben, und erklärte, dass die Straße von Hormuz vor der angeblichen US-israelischen Aggression am 28. Februar offen und sicher war.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die Kritik Kanadas an dem Iran als Unterstützung der militärischen Aggression der USA dargestellt, was darauf hindeutet, dass Kanada an der Hegemonie der USA beteiligt ist.





