Die Entscheidung wurde während einer kürzlich stattgefundenen Ratssitzung getroffen und markiert das zweite Mal, dass der Vorschlag in Betracht gezogen wurde, nachdem er vor acht Jahren zunächst zurückgedrängt wurde. Die Maßnahme gilt für etwa 7.300 Unternehmen im Strathfield Local Government Area, in dem rund 45.000 Einwohner leben, von denen etwa 73 Prozent eine andere Sprache als Englisch sprechen.
Der Antrag verbietet nicht die Verwendung anderer Sprachen auf Schildern, sondern verlangt, dass Englisch deutlich sichtbar sein muss. Diese Anforderung richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die derzeit keinen englischen Text auf ihrer Beschilderung haben. Die liberale Stadträtin Esther Kim, die den Antrag vorgeschlagen hat, betonte die Bedeutung des Englischen als gemeinsame Sprache, insbesondere für neue Migranten.
Er schlug vor, dass die Initiative die Notwendigkeit widerspiegeln könnte, dass die Mitglieder des Rates sich mit solchen Angelegenheiten beschäftigen. "Sie [der Rat] müssen ihre Zeit damit füllen, diese Dinge zu tun", bemerkte er. Diana Son, Inhaberin des FM-Schönheitssalons, äußerte ähnliche Gefühle. Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in der Region argumentierte sie, dass die Kunden genügend gesunden Menschenverstand besitzen, um zu verstehen, welche Dienstleistungen angeboten werden, unabhängig von der auf den Schildern verwendeten Sprache. Sie hob hervor, dass ihr Salon oft sowohl Koreanisch als auch Englisch auf seiner Beschilderung verwendet, was die kulturelle Vielfalt der Nachbarschaft widerspiegelt. "Leute aus allen Kulturen kommen hierher", sagte sie.
Der Arbeiterrat Rory Nosworthy kritisierte den Schritt als übertrieben und schlug vor, dass die Verantwortung für die Beschilderung bei den einzelnen Ladenbesitzern und nicht beim Rat liegen sollte. Er stellte in Frage, ob das Problem signifikant genug war, um eine solche Regulierung zu rechtfertigen. "Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Problem ist, das wir in Strathfield haben. Ich denke, es liegt an dem Ladenbesitzer ... Ich bin mir nicht sicher, ob wir sagen können, in welcher Sprache sie ihre Beschilderung aufstellen sollten", sagte er. Der Rat muss noch angeben, wie die Richtlinie durchgesetzt wird, einschließlich der Kündigungsfrist, die Unternehmen erhalten, bevor die Einhaltung erforderlich ist, und wer die Kosten für die Erstellung von entsprechenden Schildern tragen wird.
Ein Sprecher des Rates gab an, dass ein Bericht vorbereitet wird, der die aktuellen Richtlinien für mehrsprachige Beschilderung und Empfehlungen zur Förderung klarer Kommunikation beschreibt. Bis dieser Bericht fertiggestellt ist, wird der Rat keine spezifischen Anfragen zu Durchsetzungsmechanismen oder finanziellen Verantwortlichkeiten beantworten.
Während der Rat seinen Bericht vorbereitet, geht die Debatte über die Rolle der lokalen Regierungen bei der Regulierung von Beschilderung weiter und hebt breitere Diskussionen über Multikulturalismus, bürgerliche Identität und das Gleichgewicht zwischen Inklusivität und Einheitlichkeit in öffentlichen Räumen hervor.
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