Die schwedische Polizei untersucht, ob ein 18-jähriger Mann, der bei einem Schulangriff in Zentralschweden am Freitag, den 21. August, einen Schüler erstochen hat, mit Online-Gruppen verbunden war, die schulische Gewalt förderten, so eine Polizeiquelle. Der Vorfall ereignete sich an einer Highschool in Fagersta, wo der Verdächtige zwei andere Teenager verletzte, bevor er von Beamten festgenommen wurde. Ein 17-jähriges Mädchen starb infolge des Angriffs, bestätigten ihre Eltern der lokalen Zeitung Fagersta-Posten. Die angebliche Verbindung des Verdächtigen zu Online-Plattformen ist zu einem Schwerpunkt der laufenden Untersuchung geworden.
Ein TikTok-Account, der mit der Person verbunden war, hatte laut der Polizeiquelle bereits 20 Minuten vor dem Angriff ein Foto eines Schwertes gepostet. Dieses Bild, das angeblich in einer Schultoilette aufgenommen wurde, wurde später entfernt. Bevor es gelöscht wurde, hatte der Account Videos hochgeladen, die sich auf zwei frühere Gewalttaten in Schweden bezogen und Vergleiche mit dem Massaker des norwegischen rechtsextremen Extremisten Anders Behring Breivik aus dem Jahr 2011 hergestellt.
Die Behörden untersuchen, ob der Verdächtige von diesen Online-Communities beeinflusst wurde, die angeblich Gewaltakte gegen Bildungseinrichtungen förderten. Die Polizeiquelle stellte fest, dass die Ermittler "verschiedene Online-Communities" untersuchen, die eine Rolle bei der Motivation des Täters gespielt haben könnten. Diese Gruppen, die zwar nicht explizit benannt sind, scheinen Themen extremer Ideologie und Verherrlichung vergangener Angriffe zu teilen.
Sie betonte, dass während Verhöre und Beweisaufnahme im Gange seien, sie aufgrund der Sensibilität des Falles keine weiteren Einzelheiten geben könne. Der Angriff hat bei Pädagogen und Gemeindeführern Besorgnis ausgelöst, die eine erhöhte Sensibilisierung und Überwachung potenzieller Bedrohungen in Schulen fordern. Die lokalen Behörden haben das Motiv des Angriffs noch nicht bekannt gegeben, obwohl die Anwesenheit der Online-Aktivität des Verdächtigen mögliche ideologische Einflüsse nahelegt. Die Polizei hat nicht kommentiert, ob sie glaubt, dass der Verdächtige alleine gehandelt hat oder Teil eines breiteren Netzwerks war.
Sie haben auch wiederholt, wie wichtig es ist, die Sicherheitsmaßnahmen in Schulen aufrechtzuerhalten, insbesondere angesichts der jüngsten Vorfälle in der Region. Während keine sofortigen Verhaftungen im Zusammenhang mit den Online-Inhalten angekündigt wurden, verfolgt die Polizei weiterhin Verbindungen zwischen dem Verdächtigen und den digitalen Plattformen, die unter Kontrolle stehen. Im Laufe der Untersuchung werden voraussichtlich weitere Details über den Hintergrund und die Motivationen des Verdächtigen bekannt.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden