Eine neue Studie von PAN Europe und Partnerorganisationen hat ergeben, dass Erdbeeren, die in der Europäischen Union, einschließlich derjenigen aus Kroatien, produziert werden, stark mit hochgiftigen Pestiziden kontaminiert sind. Von 41 getesteten Proben aus 11 EU-Mitgliedstaaten enthielten 58% PFAS-Pestizide, wobei Fluoxypyr und Cyproconazol am häufigsten identifiziert wurden. Diese Pestizide sind als endokrine Disruptoren eingestuft und wurden nach EU-Recht verboten. Die Ergebnisse weisen Bedenken hinsichtlich regulatorischer Lücken auf, insbesondere in Bezug auf die Bewertung der Risiken einer kombinierten Pestizidbelastung, die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) seit 2005 zu behandeln hat, aber noch nicht vollständig umgesetzt hat. Der Bericht fordert eine strengere Durchsetzung der geltenden Vorschriften, anstatt sie, wie im "Omnibus"-Paket für die Lebensmittelsicherheit vorgeschlagen, zu lockern.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als ein regulatorisches Versagen und kritisiert die vorgeschlagene Lockerung der Pestizidvorschriften innerhalb der EU, die mit der fortschrittlichen Umweltbefürwortung übereinstimmt.



