Isidora Trifunović, Ehefrau des serbischen Schauspielers und Politikers Sergei Trifunović, hat die Vorwürfe eines Vorfalls in einem Einkaufszentrum in Belgrad öffentlich bestritten, nachdem Medienberichte darauf hindeuteten, dass sie in eine mögliche Rechtsverletzung verwickelt war.
Nach dem Verlassen des Umkleideraums gab sie die Sachen zurück, löste aber beim Verlassen des Ladens einen Alarm aus. Die Sicherheitsleute folgten den Standardverfahren und riefen die Polizei, die kurz darauf eintraf. Während ihrer Interaktion mit den Strafverfolgungsbehörden behauptete Isidora angeblich, dass eine Jacke versehentlich in einer ihrer Taschen gelandet sei.
In einer ausführlichen Erklärung widerlegte sie die Medienberichte und nannte sie ungenau und irreführend. Sie betonte, dass ihr Privatleben im vergangenen Jahr ständig und häufig in den Medien behandelt wurde, von denen sie viele als ohne legitimes öffentliches Interesse bezeichnete und zahlreiche falsche Aussagen, willkürliche Interpretationen und sensationelle Konstruktionen enthielten. Sie stellte fest, dass einige Medien wiederholt zuvor umstrittene Informationen recycelt haben, als wären es neue Beweise. Trotzdem erklärte sie, dass sie bis jetzt nicht die Notwendigkeit gefühlt habe, diese Behauptungen kontinuierlich zu leugnen.
In ihrer Erklärung kritisierte Isidora die Häufigkeit, mit der sich Medien auf ihr Privatleben konzentrieren, und argumentierte, dass öffentliches Interesse und öffentliche Neugier nicht gleichbedeutend seien. Sie betonte, dass die Ehe mit einer öffentlichen Persönlichkeit nicht gleichbedeutend sei, das Recht auf Privatsphäre, Würde und genaue Berichterstattung aufzugeben. Sie machte deutlich, dass sie sich nicht in Polemiken mit einzelnen Medien engagieren oder auf jede neue Schlagzeile mit einer anderen Aussage reagieren würde.
Stattdessen gab sie an, dass weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit den falschen Behauptungen und Verletzungen ihrer Rechte ihren Anwälten und den zuständigen Institutionen überlassen würden. Ihr Ehemann, Sergei Trifunović, wurde kürzlich ebenfalls einer Untersuchung ausgesetzt, nachdem er Anfang des Jahres eine bedingte Haftstrafe wegen Marihuana-Besitz erhalten hatte. Der Vorfall im Einkaufszentrum Galerija hat die Aufmerksamkeit auf die breitere Frage der Medienpraktiken im Zusammenhang mit dem Leben von Persönlichkeiten der Öffentlichkeit und ihren Familien gelenkt.
Einige Berichte deuten darauf hin, dass die Situation zu einem mündlichen Streit zwischen Isidora und ihrem Ehemann eskalierte, was zur Beteiligung der Polizei führte. Diese Details wurden jedoch nicht offiziell überprüft. Isidoras Antwort unterstreicht Bedenken hinsichtlich der ethischen Grenzen des Journalismus, insbesondere wenn es um das persönliche Leben von Personen in der Öffentlichkeit geht. Sie argumentierte, dass die wiederholte Verbreitung nicht überprüfter Informationen die öffentliche Wahrnehmung verzerren und die persönlichen Rechte verletzen kann.
Ihre Anwälte haben sich noch nicht öffentlich zu der Angelegenheit geäußert, obwohl von ihnen erwartet wird, dass sie formelle Maßnahmen ergreifen, wenn sie der Meinung sind, dass die Medienberichte ihrem Ruf oder ihren Rechten Schaden zugefügt haben.
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