Der Oberste Gerichtshof der USA hat heute entschieden, dass per Post versandte Stimmzettel noch gezählt werden können, wenn sie am Wahltag nach diesem Datum eintreffen, und lehnte eine von der Republikanischen Partei vorgebrachte Anfechtung ab. Die Entscheidung, die von fünf Richtern gegen vier genehmigt wurde, bestätigt das Gesetz von Mississippi, das es erlaubt, dass Stimmzettel, die am Wahltag mit einem Poststempel versehen sind, bis zu fünf Werktage später gezählt werden können. Dieses Urteil bewahrt ähnliche Gesetze in mindestens 18 anderen Bundesstaaten und Territorien, einschließlich Nevada und Kalifornien, die für die Zwischenwahlen am 3. November entscheidend sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung des Gerichtshofs neutral und zitiert sowohl die rechtlichen Argumente als auch die politischen Implikationen, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




