Der Oberste Gerichtshof der USA hat sich geweigert, ein 656 Millionen Dollar schweres Urteil gegen die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) und die Palästinensische Autonomiebehörde zu blockieren, das amerikanischen Opfern von Terroranschlägen in Israel zugesprochen wurde. Das Urteil folgt einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 2025, zwei Klagen nach dem Anti-Terrorismus-Gesetz wiederzubeleben, die es US-Gerichten ermöglichen, Fälle mit internationalen Terrorismus zu behandeln. Die palästinensischen Behörden argumentierten, dass die sofortige Zahlung des Urteils die Regierungsdienste im Westjordanland destabilisieren könnte und baten um einen Aufschub während der Berufung gegen die Entscheidung. Der Fall entstand aus Angriffen in Jerusalem in den frühen 2000er Jahren, bei denen 33 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden. Ein Bundesgericht wies das Urteil zunächst zurück, stellte es aber später wieder ein, nachdem gesetzgeberische Änderungen solche Klagen zulassen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Gerichtsverfahren und die Argumente beider Seiten dar, ohne offen eine der beiden Positionen zu unterstützen.






