Das National Oceanic and Atmospheric Administration's Climate Prediction Center hat die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der diesjährige El Niño der stärkste seit 1950 wird, mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90%, dass er im Herbst und Winter 2026/27 eine "sehr starke" Intensität erreicht. Das jüngste Update von Bundesprognostikern unterstreicht das wachsende Vertrauen in das Potenzial des Ereignisses, historische El Niño-Gipfel zu konkurrieren, wie sie in den Jahren 1982/83, 1997/98 und 2015/16 beobachtet wurden. El Niño, Teil des breiteren El Niño-Southern Oscillation (ENSO) -Zyklus, beinhaltet wärmere als durchschnittliche Meeresoberflächentemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Südpazifik und Kanada.
Prognostiker haben festgestellt, dass das aktuelle Ereignis Anzeichen einer Intensivierung zeigt, wobei die Wahrscheinlichkeit von 69% besteht, dass die Bedingungen zwischen Oktober und Dezember historische Ebenen erreichen könnten, was möglicherweise alle zuvor seit 1950 registrierten El Niño-Ereignisse übersteigt.
Der El Niño von 2015/16 wurde ebenfalls als gleichberechtigt mit diesen früheren Ereignissen angesehen, was zu Dürren in Regionen wie der Karibik und Äthiopien beitrug und die Hurrikanaktivität im zentralen Nordpazifik beeinflusste.
Diese Variabilität unterstreicht die Komplexität der Vorhersage von El Niño-Einflüssen, da Faktoren über die bloße Stärke hinaus, wie regionale atmosphärische Zirkulation, eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung lokaler Wetterwirkungen spielen.
In den USA ist El Niño in den kalten Monaten, von Oktober bis März, am häufigsten zu beobachten. Historisch gesehen hat die Mehrheit der El Niño-Ereignisse überdurchschnittliche Niederschläge an der Golfküste von Texas bis Florida gebracht. Im Gegensatz dazu korrelieren Niederschläge in Kalifornien und im Südwesten eher direkt mit der Stärke eines El Niño-Ereignisses, wobei die stärksten historisch mit der größten Linderung von Dürre verbunden sind.
Ein Super-El Niño hat das Potenzial, weit verbreitete Wetteranomalien auszulösen, die sich auf die Landwirtschaft, die Wasserressourcen und die Ökosysteme weltweit auswirken. Während sich das Ereignis weiter entwickelt, werden Wissenschaftler und Meteorologen die Meerestemperaturen, den atmosphärischen Druck und die Windmuster genau beobachten, um ihre Vorhersagen zu verfeinern und die Auswirkungen dieses potenziell rekordverdächtigen El Niño besser zu verstehen.
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