Ein sudanesisches Gericht hat Mohamed Dagalo, bekannt als Hemedti, den Anführer der Rapid Support Forces (RSF), wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord im Zusammenhang mit Gräueltaten in Westdarfur zum Tode verurteilt. Die Verurteilung erfolgte in Abwesenheit, zusammen mit fünf anderen RSF-Mitgliedern, darunter Hemedtis Bruder und Stellvertreter. Das Gericht ordnete auch die Beschlagnahme von RSF-Vermögen an und erließ Interpol-Rote Mitteilungen für die Verhaftung der verurteilten Personen. Dies ist die erste rechtliche Verurteilung von RSF-Führern seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2023. Der Konflikt entstand aus einem Machtkampf zwischen der sudanesischen Armee und der RSF, der zu weit verbreiteten Gewalt, Hungersnot und Vertreibung führte, die Millionen betraf.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die RSF-Führung, insbesondere Hemedti, als verantwortlich für schwere Menschenrechtsverletzungen, in Übereinstimmung mit der internationalen Verurteilung und den Menschenrechtsorganisationen.






