Der Europäische Gerichtshof entschied, dass das spanische Amnestiegesetz für katalanische Separatisten nicht gegen EU-Regeln verstößt. Das Gesetz, das vom spanischen Parlament im Jahr 2024 verabschiedet wurde, war Teil eines Abkommens zwischen der regierenden Sozialistischen Partei und katalanischen Separatistenparteien, das Premierminister Pedro Sánchez erlaubte, nach den Wahlen im Jahr 2023 an der Macht zu bleiben. Das Gericht betonte, dass die Verabschiedung und Anwendung von Gesetzen in die nationale Gerichtsbarkeit Spaniens fällt. Die Amnestie zielt darauf ab, institutionelle und politische Spannungen zu reduzieren und Versöhnungsprozesse zu erleichtern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Entscheidung des Gerichtshofs neutral dar und zitiert sowohl die Erklärung des Gerichtshofs als auch die Reaktionen verschiedener Interessengruppen, darunter den spanischen Justizminister, katalanische Separatistenführer und zivilgesellschaftliche Organisationen.




