Unterstaatssekretär Gonzalo Guerrero, Leiter des Ministeriums für Verbrechensverhütung, skizzierte die Bewertung der Regierung eines neuen verfassungsmäßigen Ausnahmezustands und betonte die Rolle der Streitkräfte bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität. In einem Interview mit Radio Duna erklärte er, dass das Militär bei der Bekämpfung krimineller Organisationen, insbesondere bei Angelegenheiten mit hochleistungsfähigen Waffen und organisierten Banden, Unterstützung bieten würde. Er stellte klar, dass die Streitkräfte bei spezifischen operativen Aufgaben im Zusammenhang mit der Strafverfolgung helfen würden, während die Polizei das Kommando und die strategische Leitung beibehalten würde.
Guerrero betonte, dass dieser Ansatz eine fokussiertere Polizeiarbeit ermöglichen würde, die sich von früheren Ausnahmezuständen unterscheidet, die unter militärischer Autorität verwaltet wurden. Die vorgeschlagene Maßnahme zielt darauf ab, eine gezieltere und kontrollierte Umgebung für Strafverfolgungsoperationen zu schaffen.
In einem Interview mit La Tercera stellte er die Frage, ob Ausnahmezustände unter die Autorität der Polizei statt des Militärs fallen sollten. Er argumentierte, dass das Militär aufgrund seiner Organisationsstruktur und Bereitschaft für solche Rollen das Kommando beibehalten sollte.
Longton äußerte auch Bedenken hinsichtlich des rechtlichen Rahmens für den neuen Ausnahmezustand und schlug vor, dass die Definition durch politische Institutionen wie den Senat zu potenziellen Vorurteilen führen könnte. Er forderte eine klarere Unterscheidung zwischen Notstandssituationen und echten Ausnahmezuständen und argumentierte, dass der aktuelle Vorschlag keine ausreichende Rechtfertigung für eine Verfassungsänderung habe.
In einer Rede im Präsidentenpalast hob Kast die Schwere der Sicherheitskrise des Landes hervor und stellte fest, dass sie die einzelnen Regierungen überschreitet und transnationale organisierte Kriminalität und Terrorismus beinhaltet. Er betonte, dass die Reform allen Bürgern gehört, nicht nur einer Regierung, und forderte die Gesetzgeber auf, die nationale Sicherheit in ihren Beratungen zu priorisieren. Die Reform wird Bestimmungen für neue Artikel enthalten, die sich mit Beschränkungen der Rechte und Leistungen für Personen befassen, die schwere Straftaten begehen.
Kast stellte fest, dass Diskussionen zu diesen Fragen innerhalb des gesetzgebenden Körpers stattfinden werden, um Transparenz und demokratische Aufsicht zu gewährleisten. Die Initiative führt auch einen neuen Ausnahmezustand ein, zusammen mit Maßnahmen zur Verfolgung organisierter krimineller Gruppen, zur Verbesserung der Gefängnisregime und zur Erleichterung der Beschlagnahme von Vermögenswerten dieser Einheiten.
Andere Vorschläge konzentrieren sich auf die Regulierung der Gewaltanwendung durch Strafverfolgungsbehörden, die Erhöhung der Strafen für Angriffe auf Behörden und die Verbesserung der für die öffentliche Sicherheit entscheidenden Infrastruktur.
Senator Longton bekräftigte seine Position, dass Änderungen an der Verfassung vorsichtig angegangen werden sollten, und betonte, dass der aktuelle Vorschlag eher symbolisch als wesentlich erscheint.
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