Eine Studie, die in der Zeitschrift Reviews of Geophysics veröffentlicht wurde, zeigt, dass der weltweite Bergbau von Flusssand mit einer Geschwindigkeit stattfindet, die die Fähigkeit der Natur übersteigt, die Ressource wieder aufzufüllen. Forscher der Nanyang Technological University in Singapur analysierten über 411 Peer-Review-Studien und fanden heraus, dass der Abbau von Sand und Kies aufgrund von Urbanisierung und Infrastrukturentwicklung beschleunigt wird. Diese nicht nachhaltige Praxis führt zu Umweltproblemen wie vertiefte Flussbetten, geschwächte Flussufer, reduzierte Grundwasserspiegel und verschlechterte Wasserqualität. Diese Auswirkungen bedrohen die Infrastruktur, Ökosysteme und die Lebensgrundlage der Menschen, die in der Nähe von Flüssen und Deltas leben. Die Studie betont die Notwendigkeit, dass Regierungen Sandbergbauaufgaben überwachen, Extraktionsbeschränkungen auf der Grundlage der natürlichen Sedimentversorgung durchsetzen und nachhaltige Managementpraktiken anwenden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine wissenschaftliche Übersicht über die Auswirkungen des Sandbergbaus auf die Umwelt und konzentriert sich eher auf die ökologischen und infrastrukturellen Folgen als auf politische Debatten.






