Die neuseeländische Einwanderungsministerin Erica Stanford hat sich geweigert, ein Dokument freizugeben, von dem NZ First-Chef Winston Peters behauptet, dass es verdeckte Änderungen der Migrationspolitik gegen Inder darstelle. Peters, der auch Außenminister ist, argumentiert, dass das Dokument zeigt, dass die Regierung indische Bürger durch Änderung der Visabedingungen diskriminiert. Stanford erklärte, dass das Dokument vertraulich bleibt, um verfassungsmäßige Konventionen zum Schutz der ministeriellen Beratung aufrechtzuerhalten. Peters hat das vorgeschlagene Freihandelsabkommen (FTA) mit Indien kritisiert und vorgeschlagen, dass es unkontrollierte Einwanderung aus Indien zulässt, während Persönlichkeiten der National Party wie Handelsminister Todd McClay und Premierminister Christopher Luxon Peters Behauptungen als Fehlinformationen abgelehnt haben. Trotz der Forderungen nach Transparenz haben weder NZ First noch National das Dokument öffentlich veröffentlicht, und RZN hat sich formell beim Ombudsman beschwert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Streits, ohne offen eine Seite gegenüber der anderen zu bevorzugen.

