Experten der Vereinten Nationen haben ihre Besorgnis über den Austausch von mehr als 100 Einwanderungsrichtern durch die Regierung von Donald Trump geäußert und argumentiert, dass dies die Unabhängigkeit der Justiz und des breiteren amerikanischen Rechtssystems untergräbt. Diese Richter, die vom US-Justizministerium beschäftigt sind, behandeln Fälle im Zusammenhang mit Abschiebungen, einschließlich Asylanträge und anderen Schutzmaßnahmen gegen Abschiebungen. Das UN-Gremium forderte die Regierung auf, das zu stoppen, was sie als "massenhafte willkürliche Abschiebungen" von Einwanderungsrichtern und die anhaltende Politisierung von Einwanderungsgerichten bezeichneten. Sie warnten davor, dass diese Entlassungen Bedenken erweckt haben, dass Richter aufgrund ihrer wahrgenommenen politischen Zugehörigkeit, ihres beruflichen Hintergrunds oder ihres Gerichtsverlaufs ins Visier genommen werden. Das Gremium betonte, dass solche Maßnahmen die Unabhängigkeit der Einwanderungsgerichte und des Justizsystems mit unmittelbaren und schwerwiegenden Folgen bedrohen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Bedenken der UN-Experten über die Handlungen der Trump-Regierung als Untergrabung der Unabhängigkeit der Justiz dargestellt und die Entlassungen von Einwanderungsrichtern als politisch motiviert beschrieben.




