Die Verkehrsbetriebe Burgenland (VBB) hat an zehn Orten in der Region 20 neue Busladeplätze eingerichtet, die neun Elektro-Busse unterstützen, die derzeit hauptsächlich auf Feeder-Routen im zentralen und südlichen Burgenland verkehren. Diese Busse werden mit lokal erzeugter Wind- und Solarenergie angetrieben. Die Infrastruktur umfasst insgesamt 60 Ladepunkte, so dass die Busse während kurzer Betriebspausen den ganzen Tag über aufgeladen werden können. Zwei Arten von Elektro-Bussen werden verwendet: der längere 12-Meter eCitaro mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern und kleinere K-Busse mit 20 Sitzen. Das Projekt kostete etwa 5,7 Millionen Euro, größtenteils finanziert durch Zuschüsse der Europäischen Union und österreichische Forschungsorganisationen, die rund 80% der zusätzlichen Kosten für Elektro-Busse im Vergleich zu konventionellen Modellen und 40% der Ladeinfrastruktur decken. Weitere Schritte zur Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs in Burgenland sind geplant.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über den Einsatz von Elektrobussen und Ladeinfrastruktur im Burgenland, wobei sowohl die erzielten Fortschritte als auch die Herausforderungen hervorgehoben werden.




