Ungarns neuer Premierminister, Peter Magyar, löste in einer Rede Kontroversen aus, indem er auf den Vertrag von Trianon verwies, der Ungarn historisch zwei Drittel seines Territoriums kostete. Der Außenminister der Slowakei reagierte entschieden gegen jede Frage seiner Grenzen oder Souveränität. Inzwischen scheinen sich die Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine zu verbessern, wobei der ungarische Außenminister Anita Orbán und der ukrainische Außenminister Andriy Sybiha ein "neues Kapitel" angekündigt haben, das auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basiert. Ungarn behauptet, dass eine "historische Vereinbarung" bezüglich der Rechte der ungarischen Minderheit in Transkarpatien erzielt wurde, die eine stärkere Verwendung der ungarischen Sprache in Bildung, Verwaltung und Kultur ermöglicht, wo mindestens 10% der Bevölkerung der ungarischen Minderheit angehören. Diese Entwicklung folgt den rechtlichen Reformen der Ukraine, die darauf abzielen, die EU-Standards einzuhalten, einschließlich der Umkehrung eines 2017 beschränkten Gesetzes über den Unterricht in Minderheitensprachen in Schulen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die ungarische als auch die ukrainische Perspektive, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.






