Der Artikel behandelt das globale Phänomen des Künstlers Invader, der für die Schaffung von farbenfrohen Mosaik-Kunstwerken bekannt ist, die von dem klassischen Videospiel der 1980er Jahre "Space Invaders" inspiriert sind. Diese kleinen pixelähnlichen außerirdischen Mosaike wurden seit den späten 1990er Jahren heimlich auf Gebäudefassaden auf der ganzen Welt platziert, oft nachts ohne Erlaubnis. Heute schmücken über 4.400 seiner Werke weltweit große Städte, wobei einige derzeit im Rahmen der Ausstellung "WIR SIND [noch] HIER" im Petit Palais Museum in Paris ausgestellt werden, in der bis zum 20. September 75 Straßenkünstler vertreten sind. Die mobile App FlashInvaders hat die Suche nach diesen Mosaiken zu einer weltweiten Schatzsuche gemacht, bei der Benutzer virtuelle Punkte sammeln, indem sie sie fotografieren. Das Kunstwerk, das in einem 3.000 Jahre alten Handwerk verwurzelt ist, hat erhebliche Popularität gewonnen, da Enthusiasten auf der ganzen Welt reisen, um die Stücke zu finden und zu erhalten. Einige Gruppen sammeln sogar regelmäßig, um die ursprünglichen Mosaike zu säubern und ihre Lebensdauer auf dem öffentlichen Markt zu gewährleisten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf kulturelle Phänomene, Straßenkunst und eine internationale künstlerische Bewegung, nicht auf Politik, Regierungsführung oder Politik.




