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Streaming-Sites müssen 2% Steuern zahlen, um die Kinos zu retten

Eine neue Gesetzesvorlage in der Türkei schlägt eine Steuer von 2% auf digitale Streaming-Plattformen vor, um die kämpfende Kinoindustrie finanziell zu unterstützen. Die Steuer würde Streaming-Dienste verpflichten, einen Teil ihres jährlichen Nettoumsatzes an das Ministerium für Kultur und Tourismus zu überweisen, was jährlich etwa 417,1 Millionen türkische Lira generiert. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Rückgang der Kinobesuche anzugehen, der von 77 Millionen Tickets vor der Pandemie auf 29,7 Millionen im Jahr 2025 zurückging, was zu einer Verringerung der lokalen Filmproduktion führte. Die Regierung stellt im Vergleich zu europäischen Ländern wie Frankreich und Griechenland deutlich weniger Mittel zur Verfügung, was zu einem Rückgang des Marktanteils der türkischen Kinobetriebe für inländische Filme beiträgt. Beamte warnen, dass die Kinoindustrie in einem kritischen Zustand ist und ohne dringende Eingriffe möglicherweise nicht überleben kann.

In der Türkei wird diese Woche ein Gesetzesentwurf zur Einführung einer 2-prozentigen Steuer auf digitale Streaming-Plattformen im Parlament eingebracht, der die schwache Kinoindustrie des Landes finanziell unterstützen soll.

Dieser starke Rückgang hat sich verheerend auf die lokale Produktion ausgewirkt und viele Filmemacher dazu gebracht, den traditionellen Filmbau aufgrund finanzieller Belastungen aufzugeben. Der finanzielle Druck wurde durch unzureichende staatliche Unterstützung im Vergleich zu europäischen Kollegen verschärft. Im Jahr 2023 hat die Türkei nur fünf Millionen Euro für die Unterstützung des inländischen Filmemachens bereitgestellt, während Frankreich 720 Millionen Euro und Griechenland 79 Millionen Euro für ihre jeweiligen Branchen investiert hat.

Der Marktanteil der Streaming-Plattformen gegenüber ausländischen Veröffentlichungen ist von 60 Prozent auf 40 Prozent gesunken. Die neue Steuer auf Streaming-Plattformen zielt darauf ab, dieses Ungleichgewicht zu beheben, indem sie direkte finanzielle Unterstützung über das Unternehmenskonto des Ministeriums leistet, wodurch eine schnellere Bereitstellung von Mitteln bis 2027 statt auf weitere bürokratische Prozesse erwartet werden kann. Derzeit liegen die durchschnittlichen Ticketpreise für internationale Veröffentlichungen bei 250 Lira, während inländische Filme 212 Lira kosten. Die vorgeschlagene Steuer stellt einen strategischen Schritt dar, um den Trend der rückläufigen Kinobesuche umzukehren und das Vertrauen in die lokale Filmindustrie wiederherzustellen.

Durch die Ausrichtung auf Streaming-Plattformen, die einen wichtigen Beitrag zur Abkehr von den Kinos leisten, hofft die Regierung, eine ausgewogenere Unterhaltungslandschaft zu schaffen. Der Erfolg dieser Initiative wird jedoch davon abhängen, wie effektiv die Mittel genutzt werden und ob sie ein erneutes Interesse am Theaterbesuch bei den Zuschauern wecken können.

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Hurriyet Daily News logoHurriyet Daily NewsParteinahMitteFaktentreue 85Objektivität 78gestern
Streaming-Sites müssen 2% Steuern zahlen, um die Kinos zu retten

Eine neue Gesetzesvorlage in der Türkei schlägt eine Steuer von 2% auf digitale Streaming-Plattformen vor, um die kämpfende Kinoindustrie finanziell zu unterstützen. Die Steuer würde Streaming-Dienste verpflichten, einen Teil ihres jährlichen Nettoumsatzes an das Ministerium für Kultur und Tourismus zu überweisen, was jährlich etwa 417,1 Millionen türkische Lira generiert. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Rückgang der Kinobesuche anzugehen, der von 77 Millionen Tickets vor der Pandemie auf 29,7 Millionen im Jahr 2025 zurückging, was zu einer Verringerung der lokalen Filmproduktion führte. Die Regierung stellt im Vergleich zu europäischen Ländern wie Frankreich und Griechenland deutlich weniger Mittel zur Verfügung, was zu einem Rückgang des Marktanteils der türkischen Kinobetriebe für inländische Filme beiträgt. Beamte warnen, dass die Kinoindustrie in einem kritischen Zustand ist und ohne dringende Eingriffe möglicherweise nicht überleben kann.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorschlag als notwendige wirtschaftliche Maßnahme, ohne die Politik offen zu unterstützen oder zu kritisieren.

Warum Faktentreue (85): The article presents a coherent proposal for a 2% tax on streaming platforms to support the cinema industry, citing official data on revenue projections and historical trends in ticket sales. It references a quote from a government official and compares state subsidies with those of Europe, which al

Warum Objektivität (78): The article maintains a generally neutral tone but uses emotionally charged language such as 'in intensive care' to describe the state of the cinema industry. It also frames the issue as a necessary policy response, which may subtly favor the government's position. The comparison of subsidies betwee

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