Millie Bobby Brown, die weltweit für ihre Rolle als Eleven in der erfolgreichen Netflix-Serie "Stranger Things" bekannt ist, gab kürzlich bekannt, dass sie nach dem Ende der Serie eine "leichte Depression" erlebt habe. Dies wurde in einer Live-Aufnahme ihres Podcasts "Happy, Sad, Confused" via Variety offengelegt. Brown, die in der Serie eine junge Protagonistin spielte, betonte, dass das Ende der Serie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich einen tiefen Eindruck hinterlassen habe. Sie verweist darauf, dass sie sich nicht so emotional von der Serie zu trennen erwartet hatte.
In den letzten Episoden der Serie nutzte Brown die letzte Chance, sich mit ihren Schauspielkollegen zu verabschieden und ihre Freundschaften zu stärken. In einem Interview erklärte sie, wie wichtig es ihr war, sicherzustellen, dass ihre Beziehungen zu den anderen Darstellern weiter bestehen würden. Ich habe ihnen gesagt: Es tut mir leid, wenn ich euch jemals verletzt habe. Nach zehn Jahren möchte ich sicherstellen, dass wir Freunde bleiben. Es wurden keine konkreten Streitigkeiten erwähnt, jedoch gab es in der Vergangenheit Berichte über eine Beschwerde gegen den Co-Star David Harbour wegen Belästigung und Mobbing, die im Jahr 2025 Aufmerksamkeit erregte.
Brown beschrieb die Beziehung, die während der Produktion entstand, als einzigartig. Sie betonte, dass sie die Kollegen mehr als ihre eigene Familie gesehen habe. Der Abschied war sehr emotional, und ich werde [meine Rolle] Eleven mehr vermissen als alles andere. Zudem gab sie zu, dass es ihr schwer fällt, mit Gleichaltrigen ins Gespräch zu kommen. Sie weiß einfach nicht, wie sie auf Menschen in ihrem Alter reagieren soll, da sie hauptsächlich mit Männern über 40 aus den Crews aufgewachsen sei. Sozialisierung sei jener Aspekt, den sie in ihrer Entwicklung verpasst habe, so Brown unverblümt.
Ein weiteres Thema, über das Brown im Interview sprach, war die Zukunft ihrer Serienfigur Eleven. Im Finale der Serie blieb die Frage offen, ob Eleven die finale Konfrontation mit dem Bösewicht Vecna überlebt hatte. Die Showrunner Duffer-Brüder hatten ihr gegenüber einen Geheimnis-Pakt geschlossen: "Niemand außer uns drei weiß davon. Was wir mit dieser Information machen, liegt ganz bei ihnen".
Obwohl die Geschichte von *Stranger Things* für Brown abgeschlossen ist, bleiben sie und David Harbour Netflix treu. Die beiden arbeiten bereits an einem neuen Projekt, das laut Brown konkrete Formen angenommen hat. Es geht um Vater-Tochter-Verhältnis, aber Netflix wird immer unser Zuhause sein, erklärte sie. Brown gab außerdem an, dass die Pläne mit Harbour früher als erwartet realisiert werden sollen und dies eine Idee von Harbour selbst sei.
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