Zwei ehemalige Führungskräfte von petrochemischen Unternehmen in Südkorea wurden verhaftet, weil sie im Verdacht standen, an einer Verschwörung zur Preisfestsetzung von Kunststoffprodukten wie Polyvinylchlorid (PVC) und Weichmachern für Milliarden von Won beteiligt zu sein. Die Verdächtigen, die zuvor hohe Positionen bei PKC und LG Chemical innehatten, wurden vom Seoul Central District Court wegen Bedenken wegen Beweismanipulation inhaftiert. Das Gericht lehnte jedoch die Haftbefehle für sechs weitere Personen ab, darunter der ehemalige CEO von PKC Jang Young-su und OCI CEO Kim Yu-sin, unter Berufung auf unzureichende Beweise und die Notwendigkeit, ihr Recht auf Verteidigung zu schützen. Die Staatsanwälte untersuchen sieben große Unternehmen, darunter Hanwha Solution, LG Chemical und Lotte Fine Chemical, wegen angeblicher Absprache zur Preiserhöhung während der Instabilität, die durch den israelisch-iranischen Konflikt verursacht wurde, die die Nafta-Versorgung unterbrach.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des Gerichtsverfahrens und zitiert die Begründung des Gerichts für die Erteilung und Ablehnung der Haftbefehle.





