Ein ehemaliger russischer Soldat und Blogger mit dem Namen Alexander Lunny wurde unter einer administrativen Anklage wegen der Darstellung von extremistischen Symbolen verhaftet. Lunny hatte öffentlich ein persönliches Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gefordert und mit einer Meuterei innerhalb der Armee gedroht. Der Fall wurde am 27. Juni vor ein Gericht gestellt, aber das Gericht veröffentlichte das Urteil nicht unter Berufung auf Vertraulichkeit. Laut seiner Frau wurde Lunny nach einer nächtlichen Durchsuchung in ihrem Haus im Voronezh Oblast und der Beschlagnahme von Computergeräten festgenommen. Lunny, der in Russlands groß angelegten Krieg gegen die Ukraine gekämpft hatte, hatte zuvor ein Video veröffentlicht, in dem er ein direktes Treffen mit Putin forderte und warnte, dass das russische Militär seine Waffen gegen den Kreml wenden könnte, wenn er nicht neben dem Präsidenten sprechen dürfe.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die Verhaftung eines russischen Soldaten, der die Regierung kritisiert und mit einer Meuterei gedroht hat, als einen Akt des Extremismus, was mit einer regierungsfreundlichen Darstellung übereinstimmt.





