Die Schießerei in einem Zentrum für den Schutz von Müttern und Kindern in der Stadt Schlad, Norddeutschland, führte zu sechs Todesopfern, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Der Vorfall, der gestern stattfand, war mit einem Familienstreit über die Sorgerecht für die drei Monate alte Tochter des Angreifers verbunden. Der Mann, der im Angriff verdächtigt wurde, war ein in Deutschland geborener türkischer Staatsbürger, der in Hannover, 200 km südlich von Schlad, lebte. Die Polizei bestätigte, dass er den Beamten bekannt war, weil er Drohungen ausgesandt hatte, aber nicht für gewaltbereit gehalten wurde. Darüber hinaus hatte er keine Waffengenehmigung.
Der Vorfall begann mit einem Schusswaffenalarm, danach kam die Polizei zur Stelle und fand vier Menschen, die in besonders grausamer Weise erschossen worden waren. Ein weiterer Mann wurde von medizinischen Mitarbeitern getötet, und sechs Personen starben später an ihren Verletzungen. Ein weiterer Mann wurde verletzt und ist in einem stabilen Zustand. Der Angreifer versuchte vermutlich mit einem Auto zu fliehen, das von einer 65-jährigen Frau gefahren wurde, die in enger Beziehung zu seiner Familie steht. Trotzdem eröffnete die Polizei das Feuer auf das Auto, aber weder der Fahrer noch der Fahrgast wurden erschossen. Zwei Personen wurden festgenommen.
Die Mutter des Babys, die zusammen mit ihrer Mutter am Unfallort war, sagte der Polizei, dass sie keine Beziehung mehr zum Angreifer hatte. Während einer Pressekonferenz, die von der örtlichen Polizeichefin Kathrin Schul abgehalten wurde, wurde klargestellt, dass beide Frauen unversehrt waren. Die Opfer - vier Frauen und zwei Männer - waren Sozialarbeiter, die für den Schutz des Kindes verantwortlich waren. Laut der Polizei gab es keine Gefahr für die Öffentlichkeit.
Die Website des populären deutschen Tagesblattes Bild veröffentlichte ein Lieblingsvideo, das angeblich die Verhaftung des Angreifers zeigt. Auf dem Clip sieht man ein Auto mit einem Rückenreifen, das vor einer massiven Polizeipräsenz versteckt ist. Die Polizisten mischen sich ein, während am Ende der Straße eine Straßensperre zu sehen ist. Später steigt der Fahrer, der im Auto war, aus dem Auto aus, mit einer Waffe, die gegen ihn gerichtet ist, und liegt auf der Straße, bevor er von der Polizei festgenommen wird.
Der Präsident Deutschlands, Frank-Walter Steinmeier, verurteilte den Angriff im sozialen Netzwerk EX, nannte ihn einen "schrecklichen Akt der Gewalt" und fügte hinzu, dass er von dem Ausmaß der Gewalt an Ort und Stelle, das angeblich eine Verteidigung bietet, "stark schockiert" sei.
Zurzeit untersucht die Polizei weiterhin den Vorfall und arbeitet mit verschiedenen Behörden zusammen, um alle Details des Angriffs zu ermitteln. Das Gebiet in Schade, in dem der Vorfall stattfand, umfasst einen Kindergarten und eine Schule, aber diese waren nicht das Ziel des Angriffs. Der Vorfall hat jedoch einen großen Einfluss auf die Gesellschaft gehabt und die Wichtigkeit der Sicherheit in solchen Einrichtungen geweckt.
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