Die deutsche Fußballnationalmannschaft erlitt am 29. Juni 2026 in ihrem WM-Viertelfinale gegen Paraguay eine vernichtende Niederlage, verlor nach der Verlängerung 1-1 und fiel dann im Penalty Shootout mit 3-4. Dieses Ergebnis markierte das dritte Failure in Folge, über die Gruppenphase in großen Turnieren hinauszugehen, was sowohl im Inland als auch international zu heftigen Kritik führte.
Das Spiel wurde vor einem großen Publikum im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt ausgetragen, wo Deutschland als einer der Favoriten ins Turnier eingetreten war. Trotz des dominierenden Besitzes und der Schaffung mehrerer Torchancen kämpfte die deutsche Mannschaft darum, die disziplinierte Verteidigung Paraguays zu durchbrechen.
Trotz dieser vielversprechenden Momente blieb das Spiel durchgehend hart umkämpft, wobei keine der beiden Seiten klare Chancen schaffte. Als das Spiel in die Verlängerung überging, waren beide Teams sichtlich müde und die Spannung im Stadion wurde spürbar. Am Ende entschied die Penalty Shootout das Ergebnis, wobei Deutschland drei entscheidende Strafen nicht umwandeln konnte. Der Torhüter von Paraguay, Orlando Gil, machte zwei wichtige Saves, darunter eine von Deutschlands Kapitän Manuel Neuer, die sich als entscheidend erwies.
Die deutschen Medien berichteten scharf über die Niederlage. Die Bild, eine der einflussreichsten Zeitungen Deutschlands, bezeichnete die Niederlage als "einen neuen Albtraum" für den deutschen Fußball und gab Nagelsmann die niedrigstmögliche Bewertung von sechs nach dem Bewertungssystem des Landes. Die Zeitung kritisierte die Leistung der Mannschaft als "katastrophal", beschrieb sie als "langsam, lethargisch und unbeeindruckend". Die Süddeutsche Zeitung nannte die Niederlage "die letzte Demütigung" und bemerkte, dass Deutschland im Turnier keinen überzeugenden Eindruck machen musste, seit sie in der Gruppenphase gegen Curacao mit 7:1 verloren hatten.
Dieses Ergebnis markiert einen weiteren Tiefpunkt für den deutschen Fußball, der in den letzten Jahren Schwierigkeiten hatte, seine vergangenen Erfolge zu wiederholen. Deutschland hat die Weltmeisterschaft viermal gewonnen - 1954, 1974, 1990 und 2014 -, hat aber nun drei Mal in Folge versagt, die Knockout-Runden der großen Turniere zu erreichen. Sie verpassten die Achtelfinale der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 und qualifizierten sich auch nicht für das Halbfinale der Europameisterschaft 2024.
Kritiker argumentieren, dass dem aktuellen Kader die Kohäsion und das angreifende Flair fehlen, die frühere erfolgreiche Teams charakterisierten. Nagelsmann, der im Oktober 2023 die Leitung der Nationalmannschaft übernahm, steht unter zunehmendem Druck, Ergebnisse zu liefern, bevor sein Vertrag im Jahr 2028 ausläuft.
Die Niederlage hat auch breitere Diskussionen über den Zustand des deutschen Fußballs ausgelöst. Viele Analysten glauben, dass der Sport hinter anderen Weltmächten zurückgeht, und es gibt wachsende Besorgnis über den Mangel an Investitionen in die Jugendentwicklung und Infrastruktur. Mit diesem jüngsten Rückschlag muss der Deutsche Fußballverband (DFB) seine Strategien neu bewerten, um zukünftigen Erfolg auf der internationalen Bühne zu gewährleisten.
Unterdessen feierte Paraguay einen historischen Sieg und sicherte sich zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Platz im Viertelfinale. Der Torhüter Orlando Gil erwies sich als Held und machte zwei entscheidende Rettungen während der Strafschüsse. Der Sieg hat den Status von Paraguay im Weltfussball erhöht, und sie freuen sich jetzt darauf, in der nächsten Runde entweder Frankreich oder Schweden zu treffen.
Wenn sich der Staub nach dieser dramatischen Begegnung beruhigt, werden alle Augen darauf gerichtet sein, wie Deutschland reagiert. Mit ihrem Ruf auf dem Spiel muss der DFB schnell handeln, um die Probleme zu lösen, die die Nationalmannschaft geplagt haben, und das Vertrauen der Fans und Unterstützer wiederherzustellen.
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